ADAC GT Masters: Lausitzring
Mies/Zimmermann holen 50. Sieg für Audi

–
Audi-Duo triumphiert nach fehlerloser Leistung, 21.500 Zuschauer beim ADAC GT Masters am Lausitzring.
Bild: ADAC
Spannung, Drama, Emotionen – der zehnte Saisonlauf im ADAC GT Masters auf dem Lausitzring hatte alles, was der Motorsport zu bieten hat. Nach 43 Runden gewann Tim Zimmermann (25/Langenargen) im Audi R8 LMS GT3 Evo II mit der Startnummer 1 ein denkwürdiges Rennen und sorgte für den 50. Sieg von Audi im ADAC GT Masters.
Sein sichtlich bewegter Fahrerkollege Christopher Mies (33/Düsseldorf): „Dieser erste Saisonerfolg für Tim und mich war überfällig. Unser Auto lief in den letzten Wochen fantastisch, aber wir konnten das nicht umsetzten. Endlich haben wir uns belohnt“, freute sich der aktuelle Deutsche GT-Meister.
Trauer dagegen beim Team Schubert Motorsport. Pole-Setter Nicky Catsburg (34/NL) absolvierte mit dem BMW M4 GT3 #20 in Führung liegend den Pflicht-Boxenstopp zu spät und wurde mit einer Strafe belegt. Damit waren die Träume vom Sieg dahin. „Der Boxenfunk ist plötzlich ausgefallen. Bis dahin funktionierte alles, auf einmal ging nichts mehr“, kommentierte ein fassungsloser Teamchef Torsten Schubert.
Mit 21.500 Zuschauer gab es einen neuen Besucherrekord bei einem ADAC GT Masters-Event auf dem Lausitzring.

Mies und Zimmermann holen 50. Sieg für Audi im ADAC GT Masters.
Bild: ADAC
Bereits nach dem Start des Sonntagslaufs auf dem Lausitzring entwickelten sich hitzige Positionskämpfe an der Spitze. Pole-Setter Nicky Catsburg wurde immer wieder von Sven Müller (30/Bingen) im Porsche 911 GT3 R von Allied-Racing mit der Startnummer #22 attackiert. Auch Christopher Mies und Jack Aitken (26/GB) im Lamborghini Huracán GT3 Evo #63 von Emil Frey Racing lieferten sich heftige Duelle um die Plätze drei und vier.
Danach beruhigte sich das Rennen und das Drama für Schubert Motorsport nahm seinen Lauf. Nachdem alle Fahrer den Pflicht-Boxenstopp zwischen der 25. und 35. Minute absolviert hatten, war Startfahrer Nicky Catsburg immer noch auf der Strecke und kassierte dafür eine 49-Sekunden-Strafe. Das war die Chance für Tim Zimmermann im Audi R8 LMS GT3 Evo II #1. Der 25-Jährige übernahm die Führung, die er bis ins Ziel verteidigte und seinen ersten Sieg im ADAC GT Masters feierte.
Die Kombination Jack Aitken (26/GB) und Albert Costa Balboa (32/E) belohnte sich im Lamborghini Huracán GT3 Evo #63 von Emil Frey Racing für eine konstant starke Leistung mit Rang zwei und rückte in der Gesamtwertung auf Platz drei vor.
Kurz vor Schluss wurde es turbulent. Fabian Schiller vom Drago Racing Team ZVO verursachte mit seinem Mercedes-AMG GT3 Evo #4 eine Kollision zwischen Patric Niederhauser (30/CH) im Audi R8 LMS GT3 Evo II #15 und Joel Sturm (20/Brühl) im Porsche 911 GT3 R #22, die dadurch mehrere Plätze einbüßten. Tabellenführer Raffaele Marciello nutzte die günstige Gelegenheit, machte insgesamt zehn Positionen gut und erreichte mit dem Mercedes-AMG GT3 Evo #48 vom Mann-Filter Team Landgraf den dritten Podiumsplatz.
Hinter ihm wurden seine schärfsten Rivalen, das Fahrer-Duo Christian Engelhart (35/Starnberg) und Ayhancan Güven (24/TR), im Porsche 911 GT3 R #91 vom Team Joos Sportwagentechnik Vierte.
ADAC GT Masters Lausitzring
Ergebnis Rennen 2
1. Zimmermann / Mies
2. Costa Balboa / Aitken
3. Marciello / Juncadella
4. Engelhart / Güven
5. Paul / Mapelli
6. Schramm / Marschall
7. Niederhauser / Engstler
8. Dienst / Marschalkowski
9. Krütten / Green
10. Schiller / Gounon
2. Costa Balboa / Aitken
3. Marciello / Juncadella
4. Engelhart / Güven
5. Paul / Mapelli
6. Schramm / Marschall
7. Niederhauser / Engstler
8. Dienst / Marschalkowski
9. Krütten / Green
10. Schiller / Gounon
Tabellenstand nach 10 von 14 Rennen
1. Raffaele Marciello 136 Punkte
2. Christian Engelhart 126
2. Ayhancan Güven 126
3. Albert Costa Balboa 111
3. Jack Aitken 111
4. Jules Gounon 99
4. Fabian Schiller 99
5. Niklas Krütten 91
5. Ben Green 91
2. Christian Engelhart 126
2. Ayhancan Güven 126
3. Albert Costa Balboa 111
3. Jack Aitken 111
4. Jules Gounon 99
4. Fabian Schiller 99
5. Niklas Krütten 91
5. Ben Green 91
Service-Links