Das ADAC GT Masters wird zehn Jahre alt. Am Wochenende steigt in Oschersleben der Auftakt (Samstag und Sonntag, 13.15 Uhr, live auf Sport 1). 32 Teams haben sich eingeschrieben, insgesamt stehen neun verschiedene Fahrzeuge am Start.
Mercedes
Sebastian Asch greift im Mercedes AMG GT3 an
Titelverteidiger ist Mercedes, mit den Rennfahrersprösslingen Sebastian Asch und Luca Ludwig. Die Stuttgarter haben den Mercedes AMG GT3 überarbeitet. Der 6,3-Liter-V8-Motor leistet um die 550 PS. Einsatzteam ist unter anderem Zakspeed, ein ehemaliger Formel-1-Rennstall.
Audi stellt mit zehn Audis R8 das größte Aufgebot. Es ist die erste komplette Saison für den 585 PS starken R8, angetrieben von einem V10-Sauger. Besonderes Augenmerk bei der Entwicklung hatte die Gewichtsreduzierung am Chassis und Getriebe. Durch eine effizientere Aerodynamik verbraucht der Motor 6,5 Prozent weniger Benzin.
Das Abt-Team setzt auf den 600 PS starken Bentley Continental, der schon 2015 zum Einsatz kam. Auch Daniel Abt ist als Fahrer in Oschersleben dabei. Der Motor ist ein Vierliter-V8-Biturbo.
BMW
BMW-Power: Die Münchner setzten 2016 auf den M6
BMW wechselt auf den M6, an dessen Steuer bei Schubert auch DTM-Pilot Martin Tomczyk sitzen wird. Der 4,4-Liter-V8 leistet 585 PS.
Corvette bringt wie im Vorjahr den C7, mit einem V8-Sauger und sieben Litern Hubraum. Nissan bleibt dem GT-R treu, Lamborghini bringt den Huracán, der zwar nur 500 PS auf den Asphalt bringt, aber dessen Traktion verbessert wurde.
Fehlt noch Porsche, dessen 911 auch in den GT-Klassen der Sportwagen-Weltmeisterschaft zum Einsatz kommt. Einer der Fahrer des 500 PS starken 4-Liter-Sechszylinder-Boxer im ADAC GT Masters ist Marvin Dienst, 2015 noch Meister der ADAC Formel 4.