Premiere beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring: Erstmals startet der FIA ETCR eTouring Car World Cup in Deutschland. Beim Gastspiel der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Sachsenring (23. bis 25. September) ist der neue und innovative Welt Cup erstmals hierzulande am Start und trägt dort das Finale aus.
Motorsportgrößen wie der FIA Rallycross-Weltmeister Mattias Ekström oder die beiden ehemaligen ADAC GT Masters-Piloten Bruno Spengler und Maxime Martin kämpfen in den bis zu 680 PS starken Boliden von Cupra, Hyundai und Alfa Romeo um den Sieg in der jungen Serie für elektrische Tourenwagen.
Erstmals startet der FIA ETCR eTouring Car World Cup in Deutschland.

„Der FIA ETCR eTouring Car World Cup setzt auf innovative Technik und ein spannendes Rennformat. Wir freuen uns, diese nachhaltige Rennserie im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring den Fans in Deutschland zu präsentieren“, sagt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser. „Das ADAC GT Masters hat mit dem Einsatz von erneuerbarem Kraftstoff und Initiativen wie der Vermeidung von Plastikmüll eine Vorreiterrolle bei der Nachhaltigkeit übernommen. Der Start des FIA ETCR eTouring Car World Cup ist die optimale Ergänzung, um zu zeigen, wie spektakulär elektrischer Tourenwagensport sein kann.“
Xavier Gavory, ETCR-Serienchef freut sich: „Das Rennen auf dem Sachsenring ist die Premiere der FIA ETCR auf dem großen deutschen Automobilmarkt, und wir werden elektrischen Motorsport ganz in der Nähe einer der größten Produktionsstätten für Elektroautos in Europa präsentieren.“
Der 2021 gegründete Welt-Cup absolviert derzeit seine zweite Saison. Sieger im Debütjahr wurde der Schwede Mattias Ekström. Angelehnt an Rallycross wird der größte Teil der Veranstaltungen in Form von „Battles“ ausgetragen, an denen immer nur ein kleiner Teil aller Fahrzeuge teilnimmt, bis es am Ende zu einem Finale der Besten kommt.
Ein entscheidender Teil des Rennformats sind Leistungsboosts, die allen Teilnehmern in Form eines "Power-up"-Modus für einige Sekunden zur Verfügung stehen und die Maximalleistung kurzfristig auf 500 kW (680 PS) erhöhen. Innerhalb von nur 2,7 Sekunden beschleunigen die elektrischen Boliden von 0 auf 100 km/h.

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ABMS