Hamburg und Sachsen legten in der vergangenen Woche vor, zum kommenden Wochenende (8. bis 10. Oktober 2010) ziehen zehn weitere Bundesländer nach und starten ebenfalls in die Herbstferien. Das bedeutet: Staus auf allen Ferienrouten gen Norden und Süden. Vor allem auf den Straßen gen Alpen und Mittelgebirge, sowie an die Nord- und Ostseeküste kann es länger dauern. Ein weiteres Ärgernis sind weiterhin die zahlreichen Baustellen. Doch der ADAC gibt ein Antifrust-Bonbon mit auf den Weg: Die Staus werden bei weitem nicht die Ausmaße wie in der Sommerreisezeit erreichen, tröstet der Automobil Club.
Auf diesen Strecken ist die Stau-Wahrscheinlichkeit am höchsten:A1 / A7 Großraum Hamburg • A1 Köln – Bremen  – Hamburg – Lübeck • A2 Dortmund – Hannover • A3 Köln – Frankfurt – Nürnberg • A4 Bad Hersfeld – Erfurt – Dresden • A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel • A7 Hamburg – Flensburg • A7 Hamburg – Hannover • A7 Würzburg – Füssen/Reutte • A8 Stuttgart – München – Salzburg • A9 Berlin – Nürnberg  – München • A10 Berliner Ring • A93 Inntaldreieck – Kufstein • A99 Umfahrung München.
Auch im benachbarten Ausland machen sich die Herbsturlauber bemerkbar: In Österreich gilt das für die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn sowie für die Fernpassroute. In Italien für die Brennerstrecke, die Pustertaler Staatsstraße und die Verbindung Reschenpass – Meran. In der Schweiz werden die Gotthardroute und die A1 St. Gallen – Zürich – Bern die Hauptlast des Reiseverkehrs tragen. In allen Alpenländern dürfte es zusätzlich auf den direkten Zufahrten in die Berg-Wandergebiete eng werden.