ADAC-Stauprognose (8. bis 10. Oktober 2010)
Ausrücken zum Ferienstart

Wenn sich zehn Bundesländer gemeinsam in die Herbstferien aufmachen, kann es auf den Straßen schon mal voll werden. Doch wer die Sommerferien-Staus gemeistert hat, der kann hier nur müde lächeln.
- Stephanie Kriebel
Hamburg und Sachsen legten in der vergangenen Woche vor, zum kommenden Wochenende (8. bis 10. Oktober 2010) ziehen zehn weitere Bundesländer nach und starten ebenfalls in die Herbstferien. Das bedeutet: Staus auf allen Ferienrouten gen Norden und Süden. Vor allem auf den Straßen gen Alpen und Mittelgebirge, sowie an die Nord- und Ostseeküste kann es länger dauern. Ein weiteres Ärgernis sind weiterhin die zahlreichen Baustellen. Doch der ADAC gibt ein Antifrust-Bonbon mit auf den Weg: Die Staus werden bei weitem nicht die Ausmaße wie in der Sommerreisezeit erreichen, tröstet der Automobil Club.
Auf diesen Strecken ist die Stau-Wahrscheinlichkeit am höchsten: • A1 / A7 Großraum Hamburg • A1 Köln – Bremen – Hamburg – Lübeck • A2 Dortmund – Hannover • A3 Köln – Frankfurt – Nürnberg • A4 Bad Hersfeld – Erfurt – Dresden • A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel • A7 Hamburg – Flensburg • A7 Hamburg – Hannover • A7 Würzburg – Füssen/Reutte • A8 Stuttgart – München – Salzburg • A9 Berlin – Nürnberg – München • A10 Berliner Ring • A93 Inntaldreieck – Kufstein • A99 Umfahrung München.
Auch im benachbarten Ausland machen sich die Herbsturlauber bemerkbar: In Österreich gilt das für die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn sowie für die Fernpassroute. In Italien für die Brennerstrecke, die Pustertaler Staatsstraße und die Verbindung Reschenpass – Meran. In der Schweiz werden die Gotthardroute und die A1 St. Gallen – Zürich – Bern die Hauptlast des Reiseverkehrs tragen. In allen Alpenländern dürfte es zusätzlich auf den direkten Zufahrten in die Berg-Wandergebiete eng werden.
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