Das für 2017 angekündigte Flugauto AeroMobil ist bei einem Testflug in der Slowakei abgestürzt. Der Pilot sprang mit dem Fallschirm ab.
Maike Schade
Ein Prototyp des fliegenden Autos AeroMobil ist bei einem Testflug in der Slowakei aus etwa 300 Metern Höhe abgestürzt. Mitentwickler und Testpilot Stefan Klein konnte rechtzeitig mit dem Fallschirm abspringen und wurde bei dem Unfall laut Hersteller nicht verletzt. Der Supersportler mit Flügeln wurde freilich bei dem Absturz ganz schön lädiert: Die Nase ist Matsch, ein Flügel offenbar angebrochen. Ein teurer Crash: Laut AeroMobil kostet das Gerät mehrere hunderttausend Euro, da es sich um eine Kreuzung aus Supersportwagen und Ultraleicht-Flugzeug handele.
Mitentwickler und Testpilot Stefan Klein konnte sich mit dem Fallschirm retten.
Bild: dpa
Die Hersteller geben sich in einer Presseerklärung dennoch entspannt. Es sei völlig normal, dass in der heißen Testphase, wenn man an die Grenzen gehe, auch mal "unvorhergesehene Ereignisse" einträten. Und mehr noch: Eigentlich sei das alles prima gelaufen, denn jetzt wüssten sie, dass die Rettungssysteme funktionierten. Man werde die Erfahrungen und detaillierten Aufzeichnungen auswerten und den Prototypen so weiter verbessern können.
Über die genaue Unfallursache ist noch nichts bekannt. Beobachter hatten laut der Lokalzeitung "Sme" berichtet, die Maschine sei ins Trudeln geraten und dann abgestürzt. Die Markteinführung des innovativen Flug-Gefährts ist offenbar weiterhin für 2017 geplant – zumindest gibt es keine gegenteiligen Informationen.
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Panther WaterCar: Das kostet das Amphibienfahrzeug
Ein Video des fliegenden AeroMobils können Sie sich unten ansehen. Das sechs Meter lange Fahr- oder Flugzeug ist ein Zweisitzer und soll auf der Straße bis zu 160 km/h schnell sein und dabei etwa acht Liter Super konsumieren. Die Reichweite beträgt laut Hersteller fast 900 Kilometer. Hebt das Konstrukt aus Stahl und Carbon ab, soll es gut 200 km/h Top-Speed erreichen und rund 700 Kilometer Reichweite haben. Der Verbrauch steigt dann auf 15 Liter.
Auf Knopfdruck schwenken die 8,2 Meter breiten Flügel seitlich heraus, den Antrieb übernimmt ein Rotax-Propeller am Heck. Zum Starten benötigt das AeroMobil angeblich nur 50 Meter Anlauf, dazu würde dann sogar eine Wiese genügen. Zur Landung braucht der Pilot jedoch eine längere Landebahn. Als langsamste Fluggeschwindigkeit geben die slowakischen Hersteller 60 Kilometer pro Stunde an.
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Panther WaterCar: Das kostet das Amphibienfahrzeug
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Seit 1999 hat das Team von Fountain Valley Bodyworks am ultimativen Amphibienfahrzeug gebastelt. Unzählige Stunden geschraubt und probiert, Erfolge gefeiert, Rückschläge eingesteckt und dabei ...
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... 27 Patente angemeldet. Jetzt zahlt sich die Plackerei aus: Das Panther WaterCar ist da, das "schnellste Amphibienfahrzeug der Welt". Bestellt werden kann ab sofort – ein komplett fahr- und schwimmfertiges WaterCar kostet in den USA 135.000 Dollar (rund 98.000 Euro).
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Matsch? Sand? Kein Ding: Das WaterCar geht auf jedem Untergrund ab wie Schmidts Katze, behaupten die Kalifornier.
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Optisch ähnelt die Amphibie einem Jeep. Unter der Haube arbeitet ein 3,7-Liter-VTEC von Honda; er soll den Panther auf der Straße ...
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... auf mindestens 130 km/h beschleunigen. Richtig spannend wird's aber, wenn das Teil Richtung Strand rollt. Wuuusch, ohne Anhalten geht's ins Wasser! Einfach den Gang rausnehmen, Räder per Knopfdruck hochfahren und den ...
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... Panther Jet (Wasserstrahlantrieb) einschalten, dann fetzt die Amphibie mit bis zu 70 km/h durchs Wasser. Mit der Power kann man locker ...
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... einen Wakeboarder oder Wasserskiläufer ziehen, ...
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... dicke Yachten überholen, ...
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... Rennen fahren oder ...
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... einfach nur Spaß haben.
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Auch für Sport und Hobby (Angeln!) ist das WaterCar wie gemacht. Nicht zuletzt ...
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... lässt sich mit dem Amphibienauto auch bei tollen Frauen ordentlich Eindruck schinden. Glaubt der Hersteller.
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Sogar im Salzwasser soll der Panther baden können. "Wo immer möglich, haben wir rostfreie Materialien verbaut", so Fountain Valley Bodyworks. Trotzdem müsse das Fahrzeug nach dem Schwimmen ...
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... gründlich mit Süßwasser abgespritzt werden, um Korrosion zu vermeiden. Grundsätzlich spräche aber nichts gegen den Einsatz im Meer: Das WaterCar sei sowohl mit Straßen- als auch Navigationslichtern ausgestattet und ...
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... habe für beide Elemente eine Zulassung. Einen speziellen Führerschein braucht es zumindest in Kalifornien übrigens nicht, hier darf jedermann solch ein 15-Fuß-Motorboot lenken. In Deutschland wäre dafür (neben der normalen Fahrerlaubnis) ein Sportbootführerschein nötig.
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Warum nicht ein bisschen punky? Die freche Frisur steht dem Amphibienauto ausgesprochen gut. Sonderwünsche zum Design ...
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... werden übrigens gern erfüllt: "Wir ermutigen jeden Käufer, aktiv an der ...
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finalen Gestaltung des Autos teilzunehmen", heißt es.
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Abenteuerliche Fahrzeuge baut auch die Firma Gibbs. 2012 ließen die Amerikaner gleich zwei amphibische Konstruktionen zu Wasser: den Phibian ...
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... und den Humdinga II. Mit diesem Gefährt führen Abkürzungen auch gerne durch den Tümpel nebenan.
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Beide Kreationen befördern Mensch und Material sowohl an Land als auch im Wasser. Und das möglichst schnell. Mit ...
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... Asphalt unter den Rädern sollen die Zwitter "Highway"-Geschwindigkeiten schaffen. Das dürften mindestens 100 km/h sein. Im Wasser ...
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... sind laut Gibbs ungefähr 50 km/h drin. Was sich langsam anhört, ist auf See schon beachtlich: Selbst Boote der Marine müssen sich mächtig strecken, um die 30 Seemeilen (55 km/h) zu knacken.
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Elegant sieht irgendwie anders aus; aber das Gibbs-Teil hat eben andere Qualitäten. Matschige, sandige oder steinige Übergänge sollten für den Allradantrieb beider Fahrzeuge kein Hindernis darstellen. Im Wasser ...
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... werden die Räder übrigens einfach hochgeklappt.
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Hersteller Gibbs dürfte vor allem mit dem Humdinga II auch an militärischen Kunden interessiert sein. Dafür sprechen ...
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... die Pressefotos vom Humdi in mattgrüner Lackierung.
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Auch die Schweizer Ideenschmiede Rinspeed hat sich vor einiger Zeit über ein Amphibienfahrzeug Gedanken gemacht. Herausgekommen ist der Splash. Wenn der richtig Gas gibt, "fliegt" er mit 80 km/h in 60 Zentimetern Höhe übers Wasser. Möglich macht das ein komplexes ...
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... Tragflügelsystem, das sich auf Knopfdruck entfaltet. David Hasselhoff alias Michael Knight hätte seine Freude daran.
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Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel: Die "Rennboot-Ausstattung" kostet Platz ...
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... und kommt nur im geeigneten Gewässer zum Einsatz.
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Beim gemütlichen Dahingleiten im flachen Wasser schafft der Splash immerhin bis zu 50 km/h.
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Zwei blaue Hingucker: Der Rinspeed (unten) mit Nixe obendrauf. Noch sind beide absolute Unikate.
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Multitalent: Mit eingezogenem Flügelwerk eignet sich der Rinspeed auch für Sportarten wie Wasserski oder Kneeboardfahren.
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Die Karosserie ist komplett wasserdicht. Falls es doch einmal innen nass wird, wird sofort automatisch abgepumpt.
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Auch als Landratte ein Leistungssportler: In 5,9 Sekunden ist der Sprint auf 100 km/h erledigt.
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Déja vu: Der merkwürdige Heckflügel klappt bei Bedarf unter Wasser. Er ist Teil der Tragflächenkonstruktion.
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Die Außenhaut besteht aus einer ultraleichten Carbon-Mischung. Damit wiegt ...
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... der Flitzer 850 Kilo. Die Klappe im Heck ...
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... verbirgt den Schiffspropeller, der sich je nach Wassertiefe nach unten ausfahren lässt.
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Die Aufschrift verrät, was den Rinspeed antreibt: Umweltfreundliches Erdgas ...
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... versorgt die zwei Zylinder des 0,75-Liter-Turbos vom Spezialisten Weber.
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Die niedrige Windschutzscheibe soll vor Zugluft schützen. Immerhin erreicht der Flitzer beim Landgang bis zu 200 km/h.
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Maritimes Interieur: Leichtes und wasserfestes Kunstoffmaterial bespannt den offenen Gitterrohrrahmen und die ausgeformten Kunststoffsitze.
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Ausgefeilt: Die Spoiler sorgen für perfekte Aerodynamik – im Wasser und auf der Straße.
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Der Abschlepphaken sitzt auf der Fronthaube. Das ist auch gut so, sonst wäre er unter Wasser.
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Aquaplaning, das Spaß macht: Der Rinspeed beim "Wassern" ...
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... und bei voller Fahrt mit 80 km/h.
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Da staunt die Unterwasserwelt: Auch Arielle will mal anfassen.
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Da fährt er hin, zum Genfer Autosalon. Dort wird der Splash allerdings nicht der einzige Amphibiensportler sein, denn mit dem ...
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... "Aquada" von der Firma Gibbs Technologies ist ebenfalls ein Motorboot mit Rädern anwesend. Der Unterschied: Der ...
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... Aquada kommt ohne Tragflächenkonstruktion aus. Seine Räder klappen im Wasserbetrieb einfach weg und kommen erst auf festem Untergrund wieder zum Vorschein.
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Veteran: Der VW Schwimmwagen hatte seinen Einsatz im zweiten Weltkrieg. Mit einer Leistung von 24,5 PS ist er zum Fliegen eher ungeeignet.