Dass das Reisen – insbesondere mit dem Flugzeug – aufgrund der aktuell schwierigen geopolitischen Lage immer mehr zu einem Luxusgut wird, ist für viele ein bitteres Omen für die Urlaubsplanung. Gut betuchte Menschen müssen sich da wohl eher keine Sorgen um den nächsten Flug nach Saint-Tropez oder auf die Seychellen machen.

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Sorglos dürfte es auch an Bord dieses speziellen Airbus A321 zugehen, denn der Flieger aus einer Zusammenarbeit zwischen Lufthansa Technik und BMW Designworks bietet maximal 28 Passagieren puren Luxus hoch über den Wolken.

Luxus über den Wolken

VIP-Luftfahrt lautet das Stichwort. Genau dieser Gedanke steckt hinter dem edlen A321, den Lufthansa Technik erstmals auf der Aircraft Interiors Expo 2026 (AIX) in Hamburg präsentierte. Das Konzept namens "The Bow" soll das gemeinsame Reisen etwa für Führungskräfte, Vorstände, Sportmannschaften oder Künstlergruppen im Luxussegment neu definieren und ist damit quasi die groß dimensionierte Version eines Privatjets. Grund für die Entwicklung dieses Kabinenkonzepts ist laut Designworks die steigende Nachfrage nach genau solchen Lösungen.

Individuell konfigurierbar

Ähnlich wie bei einem Fahrzeug soll es auch für den Airbus zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten nach Kundenwunsch geben. Dazu gehören Grundrisse, Suitenkonfigurationen, Farbkonzepte und Funktionszonen, die flexibel und je nach Einsatzzweck anpassbar sind, sodass Betreiber das Flugzeug präzise auf ihr spezifisches Einsatzprofil zuschneiden können. Bis zu 28 Passagiere sollen in diesem A321 Platz finden.

Lobby, Lounge und Suiten

Natürlich handelt es sich nach wie vor um ein Flugzeug und nicht um ein Luxusressort. Bei der Gestaltung setzen Lufthansa und Designworks auf unterschiedliche Räume bzw. Zonen: Empfangen wird man zunächst im Eingangsbereich, der "Lobby", mit integrierter Bar inklusive Kühlschrank und Siebträgermaschine für das passende Getränk an Bord. Weiter geht es in die "Lounge", die dem gemeinsamen Beisammensein dient.
Airbus A321 von Designworks
Die "Lounge" lässt sich dank smarter Lufthansa-Technik vom Arbeits- zum Essbereich umfunktionieren.
Bild: DesignworksUSA, Inc.
Sie verfügt über zwei gebogene Touchscreen-Displays und einen mittig platzierten Präsentationstisch, der sich in vier Bereiche mit jeweils einem eigenen Tisch unterteilen lässt. So kann der Raum nicht nur als Arbeitsplatz, sondern auch als Essbereich genutzt werden. Der Tisch ist mit der sogenannten "Hidden-Touch-Technologie" von Lufthansa Technik ausgestattet. Damit können die Passagiere zahlreiche Kabinenfunktionen über ein dezentes Touchpanel steuern, das bei Nichtgebrauch quasi unsichtbar wird.
Airbus A321 von Designworks
Die luxuriös eingerichteten "Suiten" dienen als Rückzugsort oder für Meetings, bei denen mehr Privatsphäre gewünscht ist.
Bild: DesignworksUSA, Inc.
Wer eine Auszeit von seinen Team- oder Bandkollegen benötigt, kann sich in eine der vierzehn "Suiten" zurückziehen. Diese können bei Bedarf geschlossen werden und verfügen über steuerbare Trennwände, die sich anheben oder absenken lassen. Jede Einzelkabine bietet Staufächer für persönliche Gegenstände und ist zudem mit Ambientebeleuchtung, verschiedenen Raumdüften, einem Tischchen sowie einem integrierten Touchscreen ausgestattet.

Fazit

Das Fliegen war selten näher am Fünf‑Sterne‑Hotel als mit diesem Airbus A321.