Exakt ein Jahr nachdem der Alfa 4C Coupé in Genf vorgestellt wurde, präsentiert Alfa Romeo nun die Cabrio-Studie Alfa 4C Spider. Vorerst ist es nur ein Einzelstück, aber schon Anfang 2015 soll der Spider in Serie gehen.

Das Gesetz zwingt dem Spider 60 Kilo extra auf

Spinne oben ohne
Keine Heckscheibe, dafür ein Deckel aus GFK über dem Mittelmotor.
Der Windschutzscheiben-Rahmen und die Spoiler sind, anders als beim Coupé, aus Carbon. Ebenfalls aus Gewichtsgründen hat der 4C Spider keine Heckscheibe aus Glas, sondern einen Plastik-Deckel über dem Motor. Und trotzdem ist der Spider 60 Kilogramm schwerer als sein überdachter Bruder: Die EU-Richtlinien zur Cabriolet-Zulassung sind strenger als für geschlossene Fahrzeuge, verstärkte Rahmen und Überrollbügel gehen ins Gewicht.

Der 1750-Kubik-Motor ist eine Hommage an alte Spider-Zeiten

Spinne oben ohne
Der zentral gelegene Doppelauspuff stammt vom Motorrad-Ausrüster Akrapovic.
Der 1750er-Vierzylinder, der auch im 4C Coupé steckt, hat einen Motorblock aus Aluminium – das spart 22 Kilo. Außerdem ist eine zweistufige Akrapovic-Auspuffanlage aus Titan und Kohlefaser an Bord. Per Knopfdruck kann ein Ventil im Abgsasstrom umgelegt werden. Das sorgt für eine Leistungsverbesserung und einen "offeneren" Motorensound. In viereinhalb Sekunden soll es von 0 auf 100 gehen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt angeblich über 250 km/h. Vorne kommt der 4C Spider mit 18-Zöllern, hinten beträgt der Felgendurchmesser 19 Zoll. Im Gegensatz zum Coupé steht das Cabrio aber nicht auf den bekannten Felgen im Fünf-Loch-Design, sondern auf Speichenfelgen.


Von

Jonathan Blum