Schaden an Felge

Alufelgen-Reparatur: Gesetzliche Bestimmungen

Bei der Felgenreparatur ist nicht alles erlaubt

Beschädigte Alufelgen können nicht immer einfach repariert werden. Doch was ist erlaubt? AUTO BILD klärt auf.
Bordsteine, tiefe Schlaglöcher oder Streusalz können Alufelgen zusetzen. Sind Kratzer oder Kerben im Metall, stellt sich meist die Frage nach einer Neuanschaffung, einer optischen Aufbereitung oder einer Reparatur. Bei Privatfahrzeugen kann beim Verkauf der Preis aufgrund der unschönen Kratzer gedrückt werden. Und auch bei der Rückgabe eines Leasingautos wird es teuer. Wer sich nicht für neue und selbst im Zubehörhandel teure Alu-Räder entscheidet, dem blieben zwei Optionen. Doch was ist bei der Aufbereitung und der Reparatur erlaubt?

Werkstattsuche

Ein Service von

logo

Finden Sie die passende Werkstatt

  • 2 Jahre Gewährleistung
  • Finanzierung ohne Aufpreis
  • TÜV-zertifiziert

Übersicht: Alles zum Thema Alufelgen

Leichte Kosmetik ist erlaubt

Fachbetriebe befreien Alufelgen ab zirka 30 Euro pro Rad von Kratzern. Solche kleineren Reparaturen führen nicht zum Verlust der Zulässigkeit.

Beschädigungen im Grundmetall von bis zu einen Millimeter Tiefe dürfen beseitigt werden. Erlaubt sind Korrekturen kleinerer Schönheitsfehler, etwa leichte Kratzer nach einem Bordsteinkontakt. Zerkratzte Aluminiumfelgen können in einem TÜV-geprüften Verfahren wieder zum Glänzen gebracht werden. Die Behandlung namens WheelDoctor beseitigt Bordabschürfungen und Korrosionsschäden und die Alu-Räder dürfen nach der Reparatur auch im Straßenverkehr genutzt werden. Denn mit dem durch den TÜV getesteten Rotationsschleifverfahren wird die Betriebsfestigkeit der Felgen nicht beeinträchtigt. Viele Betriebe führen die Alufelgenaufbereitung mit dem WheelDocor-Verfahren durch, so auch Ketten wie ATU. Die Kosten dafür liegen durchschnittlich zwischen 60 und 180 Euro.
Alufelgen-Reparatur: Diese Felgen laufen wieder rund

An geschweißten Stellen kann es in Extremfällen zu Brüchen kommen. Unzulässig, Unfallgefahr!

Anders liegt der Fall dagegen bei Reparaturen wie dem Schweißen gerissener Alufelgen. Es verändert das ursprüngliche Materialgefüge genauso wie eine Wärmebehandlung, die durchgeführt wird, um kleinere Beulen zu bearbeiten. Auch eine Kaltverformung hat Einfluss auf die Materialstruktur. Eine mit diesen Methoden reparierte Alufelge entspricht daher nicht mehr dem Rad, mit dem der Hersteller die Radfestigkeit nachgewiesen hat. Kurz gesagt: Reparaturen an sich sind nicht verboten. Aus Sicherheitsgründen ist es jedoch nicht erlaubt, die reparierten Räder dann im öffentlichen Straßenverkehr zu nutzen.
Mehr zum Thema: Pflege für Alufelgen

Autor:

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.