Angst vor Führerscheinentzug

Laser und Lichtschranke: So blitzt die Polizei

Angst vor Führerscheinentzug

18-Jähriger wirft Blitzer in See

Nahe Leipzig fand die Polizei einen Verkehrsblitzer in einem Baggersee. Ein verzweifelter Teenie hatten diesen wenige Wochen zuvor offenbar entsorgen wollen.
Diese Geschichte ist fast zu kurios, um wahr zu sein: Nahe Leipzig fand die Polizei einen Blitzer in einem See, Mitte April war der Starenkasten als geklaut gemeldet worden. Wie jetzt heraus kam steckte ein verzweifelter Teenager dahinter. Der 18-Jährige war nach BILD-Informationen mit 90 km/h geblitzt worden. Weil er sich noch in der Probezeit befand, hatte er Angst vor den Konsequenzen, fürchtete den Führerschein-Entzug. Also flexte er die stationäre Radarfalle einfach ab und fuhr zu einem etwa 13 Kilometer entfernten Baggersee, wo er das Gerät versenkte. Durch einen anonymen Hinweis kam die Polizei auf die Spur des Täters und besuchte diesen am 20. Mai in seinem Zuhause. Der junge Mann gestand die Tat und verriet den Beamten zudem den Fundort des abgeflexten Blitzers.

18-Jähriger soll hohen Schaden begleichen

Die Höhe des Schadens an der Radarfalle soll sich auf rund 50.000 Euro belaufen. Viel Geld, für das nun laut BILD der Fahranfänger aufkommen soll. Unklar ist, ob die Blitzer-Daten den Tauchgang überlebt haben. Der Starenkasten wird nun zum Hersteller gebracht, wo die zuletzt gespeicherten Daten ausgewertet werden sollen.

Laser und Lichtschranke: So blitzt die Polizei

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