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24 Stunden durch die Hölle

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Das Falken-Team hat beim 24h-Rennen am Nürburgring eine dramatische Aufholjagd über 128 Plätze hingelegt. Am Ende landete der Porsche 911 GT3 R auf Platz 48. Hinter der Mannschaft lagen 24 Stunden Leistung am Limit.
Nach einer atemberaubenden Aufholjagd über 128 Plätze rauschte der Falken Porsche 911 GT3 R über die Ziellinie des ADAC 24h-Rennens und landete damit auf Platz 48. Hinter ihnen lagen 24 Stunden Leistung hart am Limit. Bereits in der ersten Runde musste die Crew um Teamchef Sven Schnabl in die Box, um die Reifen und Felgen zu checken. Es gab eine kleine Rempelei mit einem anderen Fahrzeug, die aus Sicherheitsgründen überprüft werden musste. Von Position 85 kämpften sich Wolf Henzler und Peter Dumbreck bis auf Platz 14. Kurz nachdem Dumbreck das Steuer an Martin Ragginger übergab, gegen 19:15 Uhr, kam der Schock: Es gab deutliche Geräusche aus dem Antriebsstrang und dann tat sich nichts mehr. Der Porsche stand am Schwalbenschwanz und bis er zur Box geschleppt werden konnte, vergingen rund 30 wertvolle Minuten.
Nordschleife interaktiv: Die Nürburgring-Map von Falken

Nach einem guten Start fiel der Falken-Porsche mit Motorschaden zurück, aber das Team in der Box leistete Übermenschliches.

Mit dem Messer zwischen den Zähnen: In einer dramatischen Aufholjagd machte der Porsche 128 Plätze gut.
Sebastian Asch: "Die Panne am Anfang hat uns Fahrer so wütend gemacht, dass wir den Wagen danach auf Teufel komm raus durch die Hölle getrieben haben. Ich habe noch nie ein Auto so getreten. Das war total wahnsinnig." Sven Schnabl: "Gratulation an die Kollegen von Manthey. Das gesamte Feld war sehr stark, da zählt ein Sieg doppelt. Gratulieren möchte ich auch meinem Team. In einer wirklich irren Aufholjagd habt ihr bewiesen, was Kampfgeist bewirken kann. Alles hat gut zusammengepasst: Das neue Team, die Reifen, die Fahrer. Jeder hat 120 Prozent gegeben, bei den Rundenzeiten haben wir bei den Top 5 mitgespielt, das macht mich schon ein wenig stolz."
Im diesjährigen Teilnehmerfeld des 24h-Rennens gingen noch zwei weitere Autos im auffälligen Falken-Trimm (beide Team RJN Motorsport) an den Start. Der Nissan 370Z mit der Startnummer 79 fuhr auf den vierten Platz in der Klasse SP8 in Ziel. Im Gesamtklassement landete das deutsch-japanische Fahrerquartett auf Position 82. Der zweite Falken-Nissan von RJN Motorsport mit der Startnummer 65 erreichte in der Klasse SP10 GT4 den sechsten Rang und kam in der Gesamtwertung auf Position 93.
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