Audi 3D-Head-up-Display (2020): CES, Connectivity

Audi präsentiert 3D-Head-up-Display

Wie das Head-up-Display der Zukunft aussehen könnte, zeigte Audi auf der CES in Las Vegas. AUTO BILD hat alle Infos zum Augmented-Reality-Display!
Auf der CES in Las Vegas setzte Audi hauptsächlich auf visuelle Innovationen. Darunter eine neue Art von 3D-Head-up-Display: Ähnlich wie bei aktuellen Systemen befinden sich alle Komponenten in der Instrumententafel vor dem Fahrer. Über Linsen und Spiegel werden dann Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert.

Jedes Auge erhält eigene Pixel

Neu bei Audis Ansatz ist die 3D-Visualisierung ohne 3D-Brille. Wie bei einem 3D-Fernseher erzeugt das Display von jedem Bild zwei unterschiedliche Ansichten – für jedes Auge eine. Je ein Pixel ist für das linke Auge vorgesehen, das benachbarte Pixel fürs rechte Auge. Gesteuert werden die Linsen im Armaturenbrett über eine Eyetracking-Kamera, die feststellt, wo der Fahrer gerade hinschaut. Auf Basis der Blickrichtung spricht das System immer die Pixel an die richtige Stelle an. In der Praxis funktioniert das schon richtig gut. Im ersten Test kann das Display auf der Messe mit detaillierter Darstellung und hoher Auflösung punkten.

Technik lässt Elemente "schweben"

Die erzeugten Elemente befinden sich für den Fahrer in einem Abstand von acht bis zehn Metern vor dem Fahrzeug, er nimmt sie als "schwebend" war. Spezielle Elemente, etwa Navigationspfeile, können in einer Sonderansicht optisch bis zu 70 Meter weit projiziert werden. Blickt der Fahrer in die Ferne, müssen sich seine Augen nicht auf die näheren Objekte fokussieren, sondern bleiben in der Fernsicht. Das soll Kraft sparen und auf Dauer weniger müde machen. Beim CES-Exponat handelte es sich noch um eine Studieinnerhalb der nächsten zwei Jahre soll das 3D-Head-up-Display auf den Markt kommen.

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Head-up-Display

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