Audi A5 40 TDI Sportback Facelift: Test, Motor, Preis, Diesel
Was kann der frische A5 Sportback?

Vom neuen Audi A5 Sportback sollten sich große Jungs (und Mädels) mal ein Bild machen. AUTO BILD hat den Ingolstädter mit 190 Diesel-PS getestet.
- Tomas Hirschberger
- Dennis Heinemann
Eine Maske trägt heute nicht nur der Arzt, Homeoffice ist keine vom Chef bezahlte Hängematte und das Quantumgrau unseres Testwagens keineswegs eine Grundierung. Das trägt man heute so. Und wenn Sie uns fragen: Dieses stylishe Grau ist genau der Farbtupfer, der uns den A5 Sportback im neuen Lichte erscheinen lässt. Marc Lichte, Audis Mann für die Optik, beweist hier sein Talent, aus wenig viel zu machen. Eigentlich sprechen wir ja über ein Facelift. Tatsache ist: Der A5 Sportback war nie besser in Form. Breitere Backen, markantere Linien, dazu ein frisch gerahmter Grill – feine Klinge, Herr Lichte!
Die Technikplattform unter der schicken Hülle bleibt dieselbe

Neu eingekleidet: Designer Marc Lichte hat den Sportback gestrafft – unterm Blech steckt A4-Technik.
Mit dem Zweiliter-Diesel ist der A5 vernünftig motorisiert

Kein Sportwagen: Die 190 Diesel-PS müssen 1700 Kilo Auto bewegen – das reicht, mehr aber auch nicht.
Nun gut, Audi bekommt sicher guten Rabatt bei sich. Allein der 10,1-Zoll-Monitor mit MMI Navigation plus kostet 2495 Euro. Das System ist blitzschnell, bestens vernetzt und die Darstellung brillant. Trotzdem nervt es. Denn statt wie bisher über einen Dreh-Drück-Steller in der Mittelkonsole alle Funktionen anzusteuern, musst du jetzt punktgenau mit den Fingern den Touchscreen treffen. Eine klare Verschlimmbesserung. Während der Fahrt wandern die Finger nun über die Scheibe, hinterlassen fiese Fettabdrücke, aber selten brauchbare Ergebnisse.
Das Fazit: Das Facelift bringt den A5 Sportback richtig gut in Form. Technik und Qualität stimmten schon vorher. Mit dem neuen Bedienkonzept macht Audi allerdings einen Schritt rückwärts. AUTO BILD-Testnote: 2-
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