Audi A5
Verwirrend: Der Audi A4 heißt ab sofort A5
Audi A5
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Aus A4 wird A5. Audi ändert seine Bezeichnungen grundlegend. Mag erst mal logisch klingen, sorgt aber sicherlich für viel Verwirrung.
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Aus dem A4 wird der A5
Audi krempelt die Modellpalette um. In Zukunft sind alle geraden Zahlen für Elektroautos reserviert, den Verbrennern sind die ungeraden Bezeichnungen vorbehalten. Klingt (eigentlich) einleuchtend, dürfte aber sicherlich für ordentlich Verwirrung sorgen. Aus A4 wird somit zukünftig A5. Der bisherige A5 (zumindest Coupé und Cabrio) wird gestrichen.

Muss man erst mal verstehen: Den Audi A5 gibt es ab sofort auch als Avant. Cabrio und Coupé entfallen ersatzlos. Der A4 wird zukünftig elektrisch.
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Mit dem Namenswechsel wächst der A4, äh, A5. Die Ingolstädter nutzen die neue Bezeichnung, um das Modell höher zu positionieren.
Die Limousine misst, genau wie der Avant, 4,83 Meter. Das sind 6,7 Zentimeter mehr als bisher und 35 Zentimeter mehr als beim Urahn B5 von 1994. Der Radstand liegt mit 2,90 Metern (plus acht Zentimeter) fast schon auf Oberklasse-Niveau. Möglich macht das die neue PPC-Plattform. Das Kürzel steht für Premium Platform Combustion und ist der Beleg dafür, dass auch Audi am Verbrenner festhält.
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Preis
Los geht's ab 45.200 Euro
Die Einstiegspreise des neuen A5 verrät Audi bereits. Die in Neckarsulm gebaute A5 Limousine 2.0 TFSI gibt es ab 45.200 Euro (A4 35 TFSI zuletzt ab 41.800 Euro), der Avant kostet 46.850 Euro (A4 Avant 35 TFSI zuletzt ab 43.450 Euro). Das entspricht einem Aufpreis von 3400 Euro zum alten Modell. Aber nicht vergessen: Der A4 heißt jetzt A5.
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Design
Modernes Design
Das Design des A5 ist typisch Audi. Es wirkt modern und schlicht, echte Überraschungen bleiben aus. Die gestreckte Silhouette gepaart mit dem langen Radstand und den kurzen Überhängen wirkt gefällig. Der Singleframe-Kühlergrill ist breiter und flacher. Entgegen dem aktuellen Trend verzichtet der A5 auf zweigeteilte Lichter, kommt stattdessen mit scharf gezeichneten Scheinwerfern. Wer Matrix-LED-Technik bestellt, kann aus acht unterschiedlichen Signaturen für das Tagfahrlicht wählen. Gleiches gilt für die neu entwickelten OLED-Rückleuchten der zweiten Generation (kosten extra), die definitiv eines der Highlights des A5 sind.

Die A5 Limousine geht eher in Richtung Sportback, die Heckscheibe öffnet ab sofort mit.
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17-Zoll-Räder sind Serie (19 Zoll bei S line), die Studiofahrzeuge waren allesamt mit 20-Zöllern ausgerüstet. Schade: Die traditionellen Bügelgriffe haben ausgedient, neuerdings sind bündige Türgriffe angesagt. Beim Avant fallen die stark geneigten D-Säulen und die flach stehende Heckscheibe auf. Sieht schick aus, kostet aber Volumen. Trotz gewachsener Abmessungen schrumpft der Kofferraum. In den A5 Avant passen 476 bis 1424 Liter, beim Vorgänger waren es noch 495 bis 1495 Liter.
Gleiches Bild bei der Limousine. Dass die Heckscheibe beim Öffnen des Kofferraums mit hochfährt, ist neu und lässt die Limousine wie einen Sportback wirken. In den Laderaum passen 445 Liter (zuvor 480 Liter). Dafür hat Audi sich eines Kritikpunkts angenommen: Die Endrohre sind immer echt. Fake-Auspuffblenden sind Geschichte.
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Antrieb
A5 als Benziner oder Diesel
Zum Marktstart im November 2024 ist der Audi A5 wahlweise als Zweiliter-Benziner oder -Diesel zu haben. Zwei Plug-in-Hybride (mit rund 100 Kilometer Reichweite) sind bereits angekündigt, ob es auch einen Dreiliter-Diesel geben wird, ist noch nicht entschieden.
Audi S5: Vorstellung
Der neue Audi S5 kommt mit einem 367 PS starken V6-Benziner
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Gut ist, dass Audi zu den einfachen Bezeichnungen 2.0 TFSI und 2.0 TDI zurückgefunden hat und die verwirrenden Kürzel wie 35 TFSI oder 40 TDI streicht. Der Benziner ist wahlweise mit 150 PS und Frontantrieb oder mit 204 PS (plus optionalem quattro) zu haben. Der ebenfalls 204 PS starke Diesel ist ein technisch komplexer Mildhybrid. Hierbei sitzt ein sogenannter Triebstranggenerator (TSG) auf der Getriebeausgangswelle und sorgt nicht nur für 24 PS und 230 Nm Boost, sondern soll den A5 auch elektrisch manövrieren können.

Der S5 ist als Limousine oder Avant erhältlich und ersetzt zukünftig den S4. Unter der Haube arbeitet ein Dreiliter-V6 mit 367 PS.
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S5 ab sofort wieder mit V6-TFSI
Wer es sportlich mag, der ordert das Topmodell S5 (ebenfalls ein Mildhybrid). Statt eines Diesels wie zuletzt im S4 kehrt Audi zum Benziner zurück. Ein Dreiliter-Sechszylinder-TFSI mit 367 PS und 550 Nm dürfte für standesgemäßen Vortrieb sorgen. Neu ist, dass das S-Modell ab sofort auf ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und nicht mehr auf eine Wandlerautomatik setzt. Für alle anderen Motorisierungen ist der S tronic genannte Doppelkuppler ebenfalls Serie.
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Ausstattung
Panoramadisplay serienmäßig
Im Innenraum des A4-Nachfolgers fahren die Ingolstädter dick auf. Das aus dem Q6 e-tron bekannte Panoramadisplay (11,9 Zoll großes Virtual Cockpit plus Curved MMI in 14,5 Zoll) gibt es auch im A5 – und zwar serienmäßig. Lediglich der 10,9-Zoll-Beifahrer-Touchscreen und das neue Head-up-Display mit um 85 Prozent vergrößerter Darstellung kosten extra.
Materialauswahl und Verarbeitung sind auf gewohnt hohem Niveau. Vor allem die edle Stoffausstattung im ab Marktstart für zwei Jahre erhältlichen Sondermodell A5 Edition One hat es mir angetan. Gleiches kann ich von den Lenkradtasten nicht behaupten.

Moderner und hochqualitativer Innenraum im A5. Das Panoramadisplay gibt es ohne Aufpreis.
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Das Platzangebot in der ersten Reihe ist top, im Fond hätte ich angesichts der gewachsenen Abmessungen mehr erwartet, kann mich bei 1,83 Meter Körpergröße aber auch nicht beschweren.
Verbesserte Serienausstattung beim A5
Im Zuge der Höherpositionierung haben die Ingolstädter die Serienausstattung verbessert. Neben dem Panoramadisplay mit Navi sind auch die elektrische Heckklappe, Einparkhilfe hinten, Progressivlenkung, LED-Scheinwerfer und mehr serienmäßig an Bord. Gegen Aufpreis sind auch Matrix-LED-Scheinwerfer, OLED-Rückleuchten sowie ein Panoramadach, das stufenweise abgedunkelt werden kann, erhältlich.
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Fazit
Mit dem Namenswechsel bekommt der Audi A5 ein frisches Design, eine deutlich verbesserte Serienausstattung und Highlights wie das Panoramadisplay sowie OLED-Rückleuchten. Der Aufpreis fällt moderat aus, aber an den neuen Namen muss ich mich erst noch gewöhnen.
Diese Reise wurde unterstützt von Audi. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
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