10632
Autobild LogoTestsieger
Externe Verlinkung
1.
Cartrend
10632
1,9
gut
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ODB2-E350Externe Verlinkung
2.
Totmox
ODB2-E350
2,4
gut
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Externe Verlinkung
3.
Keenso
Keenso Auto 5,5 Zoll F4
2,5
befriedigend
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Externe Verlinkung
4.
iKiKin
iKiKin Head up display OBD2 & GPS
2,6
befriedigend
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Head-up-Displays haben ihren Ursprung im Cockpit von Flugzeugen, wo Piloten schon im Zweiten Weltkrieg wichtige Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert bekamen. In den 1980er-Jahren zog die Technik ins Auto ein, zunächst in teuren Oberklassemodellen, später dann auch in der Mittelklasse. Heute zeigen die Systeme Geschwindigkeit, Drehzahl oder Navi-Hinweise direkt auf die Scheibe, sodass der Blick auf der Straße bleibt. Doch gilt das nur für teure Werkslösungen? AUTO BILD und COMPUTER BILD haben geprüft, wie gut günstige Nachrüst-Displays wirklich sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sicherheit: Head-up-Displays projizieren Tempo & Co. direkt ins Sichtfeld, erhöhen so die Sicherheit, weil der Blick auf der Straße bleibt.
  • Nachrüsten leicht gemacht: Geräte lassen sich günstig per OBD2-Stecker und Klebepad ins Auto integrieren.
  • Praxis-Tipp: Integrierte Projektionsflächen sind alltagstauglicher als Folienlösungen, besonders bei Sonne.
  • Vor dem Kauf prüfen: Auf die Form des Armaturenbretts achten, denn gewölbte Flächen können Probleme bei der Befestigung machen.

Testsieger & Preis-Leistungs-Sieger im AUTO BILD-Head-up-Display-Test (2023): Cartrend Head-up-Display 10632

Test-Empfehlung

Cartrend

10632

1,9
gut
  • Pro Iconleicht zu installieren
  • Pro Iconauch bei Gegenlicht hell genug
  • Pro Icongute Darstellung von Sympolen
  • Contra IconKontaktflächen eher klein
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Mit der Note 1,9 (gut) konnte sich das Cartrend Head-up-Display 10632 den Testsieg sichern. Das Head-up-Display überzeugt mit einer einfachen Inbetriebnahme und einer recht leichten Installation – nur auf sehr runden Armaturenbrettern kann die Befestigung durch das Klebepad etwas kniffelig werden. Das Display zeigt sowohl die Geschwindigkeit als auch die Öl- und Kühlwassertemperatur sowie die Batteriespannung und den Benzinverbrauch an. Ebenso sind eine Lenkzeitwarnung und eine Schaltanzeige vorhanden. Die Projektion auf den aufklappbaren Reflektor ist gut, nur bei direkter Sonneneinstrahlung ist es etwas eingeschränkt. Die Helligkeit ist manuell einstellbar, regelt sich aber auch automatisch. Dank des recht günstigen Preises von 55 Euro ist das Cartrend Head-up-Display gleichzeitig auch unser Preis-Leistungs-Sieger.

So haben AUTO BILD und Computer BILD getestet

Direkt nach dem Auspacken wurden erst einmal der Lieferumfang und die Anleitung bewertet. Ist sie leicht verständlich? Gibt es auch einen deutschen Teil? Dann wurde auf den Einbau geschaut: Wie lang ist das mitgelieferte Kabel? Wie wird der Projektor auf dem Armaturenbrett befestigt? Wird eine extra Folie auf die Scheibe geklebt? Muss etwas konfiguriert werden? Werden die Informationen über den OBD2-Stecker abgerufen?
Bei einigen Head-up-Displays muss eine Folie im Sichtfeld des Fahrers angeklebt werden. Oft eine eher fummelige Angelegenheit.
Bild: Matthias Prinz/AUTO BILD
Dann ging es an die Bedienung: Wie einfach lässt sich zwischen verschiedenen Geschwindigkeitseinheiten wechseln? Werden durchgängig alle Informationen angezeigt, oder kann man sich die wichtigsten Informationen zusammenstellen? Gibt es eine App-Steuerung? Kann man das Head-up-Display mit dem Fahrzeug synchronisieren? Dann wurde auf die Komfortfunktionen geschaut: Lassen sich Lenkzeiten anzeigen und einstellen? Gibt es eine Warnung bei Überschreiten der Geschwindigkeit oder der Drehzahl? Lassen sich Informationen wie Fahrtdauer, gefahrene Strecke oder Kraftstoffverbrauch abrufen? Kann die Beschleunigungszeit von 0 auf 100 gestoppt werden?
Alle Head-up-Displays ziehen die projizierten Informationen über die OBD2-Buchse des Autos. Je nach Position der Buchse können so Kabel behindern.
Bild: Lars Golly/AUTO BILD
Zum Schluss wurde die Projektion bewertet: Wie groß ist die maximale Projektionsfläche? Wie ist die Ablesbarkeit? Stellt die Symbole und Werte gut dar? Ist sie bei Gegenlicht noch hell genug? Wie wirkt es bei direkter Sonneneinstrahlung? Ist die Helligkeit manuell einstellbar, oder gibt es auch einen Automatikmodus? Oder blendet das Head-up-Display eher bei Nacht?

Die Testergebnisse im Überblick

Die Inbetriebnahme aller acht Head-up-Displays gestaltet sich durchaus simpel: Kabel an die OBD-Schnittstelle anschließen, entlang der A-Säule verstecken und Gerät anschalten, ohne umfangreiche Konfigurationen vornehmen zu müssen. Erste Unterschiede zeigen sich allerdings bei den Bedienungsanleitungen. Verfügt der Testsieger von Cartrend über eine ausführliche Anleitung in deutscher Sprache, liegen bei den Geräten von iKikin nur deutsche Kurzanleitungen bei. Bei den anderen fünf Displays liegt nur eine englische Version bei.
Bei runden oder zerklüfteten Armaturenbrettern (wie hier im Dacia Jogger) ist die Befestigung des Projektors nicht immer einfach. Klebepads halten oft nicht ausreichend.
Bild: Matthias Prinz/AUTO BILD
Die Befestigung am Armaturenbrett erfolgt meist über wiederverwendbare Klebe- bzw. Gummipads, auf denen die Head-up-Displays festgehalten werden. Lediglich das Produkt von Kairiyard kommt mit doppelseitigen Klebebandstreifen, die nur ein Mal benutzt werden können – sie halten das KY-01 aber auch an Ort und Stelle. Probleme gibt es allerdings bei den Geräten mit etwas größerer Auflagefläche von Cartrend, Totmox und Keenso. Besonders bei geschwungenen Armaturenbrettern ist die Kontaktfläche sehr klein.
Das Head-up-Display von Kairiyard verfügt nicht nur über eine detaillierte Drehzahlanzeige – es hilft mit einer mehrfarbigen LED-Schaltempfehlung auch beim ökologischen Fahren.
Bild: Matthias Prinz/AUTO BILD
In unserem Test haben sich zwei verschiedene Techniken beweisen müssen: Während die Head-up-Displays von Cartrend und Kairiyard über eine integrierte Projektionsfläche verfügen, werfen die restlichen sechs Geräte die Anzeigen direkt auf eine Reflektorfolie, die an der Windschutzscheibe angebracht werden muss. Das ist in den meisten Fällen jedoch sehr umständlich, und auch die Qualität der Anzeige überzeugt nicht. Oftmals wirkt die Darstellung verschwommen und unklar.

Head-up-Displays im AUTO BILD-Test – alle Ergebnisse im Detail

Head-up-Displays im AUTO BILD-Test – alle Ergebnisse im Detail
Produkt
Head-Up-Display (10 632)
(Test- und Preis-Leistungs-Sieger)
KY-01 5" HD LED OBD2 HUD (X001GHEVA9)
ODB2-E350 Head Up Display
Head up Display HUD-M11
KFZ 5,5 Zoll Head Up Display (X000W04DEF)
Head up Display OBD2+GPS M7
M8 Head up Display Car
OBD2-X5 Head up Display
Preis 
55 € 
70 € 
57 € 
30 € 
54 € 
34 € 
35 € 
40 € 
Stellfläche (H x B x T) 
6,2 x 13,5 x 8 cm 
6,1 x 11,2 x 8,2 cm 
1,7 x 13,7 x 8 cm 
3,1 x 9,2 x 6,2 cm 
1,6 x 14,8 x 8,8 cm 
2,9 x 9,2 x 5,2 cm 
2,9 x 9,2 x 5,2 cm 
1,5 x 9,1 x 5,8 cm 
Prinzip 
OBD-2 – kompaktes Design mit aufklappbarem Reflektor 
OBD-2 - kompaktes Design mit aufklappbarem Reflektor via Motor 
OBD-2 - flaches Gerätedesign mit Reflektorfolie für die Windschutzscheibe 
OBD-2 + GPS - kompaktes Design mit Reflektorfolie für die Windschutzscheibe 
OBD-2 - flaches Gerätedesign mit Reflektorfolie für die Windschutzscheibe 
OBD-2 + GPS - kompaktes Design mit Reflektorfolie für die Windschutzscheibe 
OBD-2 - kompaktes Design mit Reflektorfolie für die Windschutzscheibe 
OBD-2 - kompaktes Design mit Reflektorfolie für die Windschutzscheibe 
Testkategorien Note
Installation und Bedienung
(36 %)
2,3 
2,0 
3,2 
2,6 
3,2 
2,6 
2,7 
2,6 
Anzeige/Informationen
(13 %)
1,8 
2,1 
1,8 
2,5 
2,1 
2,5 
2,2 
2,2 
Komfortfunktionen/Technik
(16 %)
1,8 
3,0 
2,4 
3,5 
3,1 
4,1 
4,3 
4,2 
Projektion
(35 %)
1,7 
1,9 
1,9 
2,0 
1,9 
2,0 
2,0 
2,0 
Tergebnis
(100 %)
1,9 (gut)
2,1 (gut)
2,4 (gut)
2,5 (befriedigend)
2,5 (befriedigend)
2,6 (befriedigend)
2,6 (befriedigend)
2,6 (befriedigend)
Platzierung
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
4. Platz
6. Platz
6. Platz
6. Platz
Fazit
Gute Anleitung in deutscher Sprache, leichte Installation, da schon alles vorkonfiguriert. Wird per Klebepad auf dem Armaturenbrett fixiert, bei geschwungenen Armaturen-brettern sind die Kontaktflächen eher klein. Gute Darstellung von Symbolen, auch bei Gegenlicht hell genug. 
Nur englische Kurzanleitung. Leichte Installation, alles bereits vorkonfiguriert. Wird mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Reflektor klappt automatisch aus, wenn Motor gestartet wird. Präzise Darstellung von Symbolen, auch bei Gegenlicht hell genug. 
Nur englische Kurzanleitung. Leichte Installation, bereits vorkonfiguriert. Wird mit Klebepad befestigt. Reflektorfolie lässt sich etwas umständlich positionieren, große Fläche der Folie kann Sicht beeinträchtigen. Darstellung durch Folie etwas verschwommen. 
Deutsche Kurzanleitung, bereits alles vorkonfiguriert, Installation ist leicht. Wird mit sehr klebrigen Gummipads fixiert, hält sehr gut. Reflektorfolie nur umständlich zu positionieren. Bedienung durch Tasten etwas umständich. Leicht ver-schwommene Darstellung. 
Englische Kurzanleitung. Installation einfach, allerdings ist die Positionierung der Reflektorfolie etwas umständlich. Große Reflektorfolie kann die Sicht behindern. Bedienung durch Drehdrückschalter etwas umständlich. Gute Darstellung, aber leicht verschwommen. 
Deutsche Anleitung, Installation ist leicht. Wird mit sehr kleb-rigen Gummipads befestigt, sehr guter Halt. Reflektorfolie lässt sich hingegen nur um-ständlich positionieren. Bedie-nung durch Drehdrückschalter etwas umständlich. Gute Darstellung, aber leicht ver-schwommen. 
Nur englische Kurzanleitung. Wird ebenfalls mit klebrigen Gummipads sicher und gut befestigt. Reflektorfolie ist etwas umständlich anzukleben. Bedienung durch Dreh-drückschalter ebenfalls etwas fummelig. Darstellung ist gut, aber durch die Folie geringfügig verschwommen. 
Nur englische Kurzanleitung. Wird mit sehr klebrigen Gummipads sicher und gut be-festigt. Reflektorfolie lässt sich fummelig anbringen, auch Bedienung etwas umständlich. Darstellung ist hell genug bei Gegenlicht, wirkt durch die Folie aber leicht verschwommen. 

Fazit zum Head-up-Display-Test

AUTO BILD und COMPUTER BILD haben acht Nachrüst-Head-up-Displays zwischen 35 und 60 Euro getestet.
Bild: Ralf Timm/AUTO BILD


Wer in seinem Auto über kein werksseitig verbautes Head-up-Display verfügt, kann es ganz einfach und kostengünstig nachrüsten. Allerdings sollte die Wahl des Geräts auch abhängig von der Geometrie des Armaturenbretts getroffen werden. Der Testsieger von Cartrend überzeugt zwar in vielen Bereichen, jedoch kann die kleine Kontaktfläche bei geschwungenen Armaturenbrettern zu Problemen führen. Unser Test hat auch gezeigt, dass Geräte mit integrierter Projektionsfläche deutlich benutzerfreundlicher sind als Geräte, bei denen die Anzeigen auf eine Reflektorfolie an der Windschutzscheibe geworfen werden.

Testsieger & Preis-Leistungs-Sieger (2023): Cartrend Head-up-Display 10632

Test-Empfehlung

Cartrend

10632

1,9
gut
  • Pro Iconleicht zu installieren
  • Pro Iconauch bei Gegenlicht hell genug
  • Pro Icongute Darstellung von Sympolen
  • Contra IconKontaktflächen eher klein
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Nützliches Wissen rund um Head-up-Displays

Welches ist das beste Head-up-Display?

Im großen AUTO BILD-Head-up-Display-Test konnte sich das Cartrend Head-up-Display den Testsieg sichern. Das Head-up-Display überzeugt mit einer einfachen Inbetriebnahme und einer recht leichten Installation – nur auf sehr runden Armaturenbrettern kann die Befestigung durch das Klebepad etwas kniffelig werden. Es zeigt sowohl die Geschwindigkeit, als auch die Öl- und Kühlwassertemperatur sowie die Batteriespannung und den Benzinverbrauch an. Ebenso sind eine Lenkzeitwarnung und eine Schaltanzeige vorhanden. Die Projektion auf den aufklappbaren Reflektor funktioniert gut, nur bei direkter Sonneneinstrahlung ist sie etwas eingeschränkt. Die Helligkeit ist manuell einstellbar, regelt sich aber auch automatisch.

Was kostet ein gutes Head-up-Display?

Der Testsieger im AUTO BILD Head-up-Display-Test, das Cartrend Head-up-Display, ist zu einem Preis von 55 Euro erhältlich. Dadurch erringt das Gerät auch gleichzeitig den Preis-Leistungs-Sieg.

Welche Arten von Head-up-Displays gibt es?

Beim klassischen Head-up-Display werden alle relevanten Informationen direkt auf die Windschutzscheibe projiziert. Bei Nachrüstlösungen wird dafür meist eine Reflektorfolie an der Frontscheibe angebracht. Außerdem gibt es noch das Combiner Head-up-Display, bei dem die Infos auf eine kleine spezielle Kunststoffscheibe direkt am Gerät geworfen werden.

Welche Informationen werden über ein Head-up-Display angezeigt?

Werksseitig verbaute Head-up-Displays zeigen in den meisten Fällen die aktuelle Geschwindigkeit, Navigationshinweise, Warnmeldungen oder den Drehzahlmesser an. Bei umfangreichen Systemen kann auch das Radio oder die Freisprecheinrichtung darüber bedient werden. Die meisten nachgerüsteten Head-up-Displays können Informationen zu Geschwindigkeit, Drehzahl, Öltemperatur, Kühlwassertemperatur, Batteriespannung und Spritverbrauch liefern.