Audi A6: Kaufberatung
Gesucht: der beste Audi A6

Die achte Generation des Audi A6 knüpft da an, wo sich der Vorgänger aufgrund seines Alters entzaubert hat. Ausstattung und Technik bewegen sich auf gewohnt hohem Niveau, fahrdynamisch legt er noch zu. So packt er Alltag, Business und Familie.
- Attila Langhammer
Normalerweise bedauern wir Motorjournalisten ja immer die Stummheit des Papiers – aber dem neuen Audi A6 wird dieser Mangel an Geräusch und Klang auf angenehme Weise gerecht. Schließen Sie die Scheiben, hören Sie auf, mit dem Papier zu rascheln, und stellen Sie sich vor, Sie führen 100 oder 120 oder 150 km/h. Und alles, was Sie hören, ist das entfernte Säuseln des Motors. Übung gelungen? Dann wissen Sie, wie still es im neuen A6 der achten Generation zugeht. Die Maßnahmen für eine derart ober klassige Aeroakustik sind vielfältig. Die Verschiebung der Außenspiegel aus dem Fensterdreieck auf die Brüstung ist mittlerweile weit verbreitet, aber der A6 trägt am Türbereich entlang der A-Säule eine zusätzliche Dichtung, die Windverwirbelungen reduziert; und weil Wasser unter dieser Dichtung abläuft, bleiben in der Theorie sowohl Seitenscheiben als auch Spiegel deutlich sauberer. Für Dämmung sorgt auch die Akustikfrontscheibe, und wer es noch feiner – sprich: ruhiger – haben möchte, wählt Akustikglas auch für die Seitenscheiben (500 Euro). Bei Rädern ab 19 Zoll (ab 1800 Euro) werden zudem bestimmte Schwingungen der Reifen reduziert, die sonst übers Fahrwerk auf die Karosserie übertragen würden. Dazu kommt ein Reifen mit einem Schaumstoffstreifen auf der Innenseite der Lauffläche zum Einsatz.
Das Studium der rund 120 Optionen lohnt sich
Video: Audi A6 (2018)
So gut ist der neue A6
Überblick: Alles zum Audi A6
Heißer Tipp der Redaktion: die Dynamik-Allradlenkung

Die Entwicklung der Form ist höchstens Evolution. Technisch ist beim A6 mehr passiert.
Der V6-Benziner mit 340 PS steht an der Spitze
Zum Marktstart kommt der A6 mit drei Motorvarianten. An der Spitze steht ein V6-Benziner mit 340 PS, dann folgt ein V6-Diesel mit 231 oder 286 PS. V6-Diesel Käufer profitieren vom Achtstufenwandler, während der Benziner an eine Siebengang-Doppelkupplungsautomatik gekoppelt ist – im größeren A8 gibt's auch ihn mit Wandler. Während die V6-Modelle allesamt Allradler sind, werden die günstigeren, teils vorderradgetriebenen Vierzylindermodelle im Laufe des Jahres nachgereicht. Alle A6-Aggregate sind Mildhybride mit Riemen-Starter-Generator für ausgedehntes Start-Stopp-Rollen bereits ab unter 22 km/h. Alle V6 verfügen hierzu über ein 48-Volt-Hauptbordnetz.
Fazit
Auch wenn der A6 im Innenraum (auf Wunsch) ein ganz leiser ist, wird er in der Welt der Business-Limos für Aufsehen sorgen: Fein abgestimmte Fahrwerksoptionen, technische Schmankerl wie die Allradlenkung und zahlreiche Luxusextras in der Audi-typischen Detailqualität könnten ihn bald zum Chef des deutschen Premium-Trios avancieren lassen.
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