Audi A7 Sportback: Kaufberatung
Gesucht: der beste A7 Sportback

Audi setzt die zweite Generation des A7 gekonnt in Szene. Optisch orientiert sich der flache Ingolstädter am großen Bruder, übernimmt gleichzeitig viele technische Spielereien. Braucht es da noch einen A8?
- Christoph Richter
Wer ernsthaft über die Anschaffung eines A8, BMW 7ers oder einer Mercedes S-Klasse nachdenkt, der dürfte kaum einen A7 Sportback auf der Rechnung haben. Aber: Das sollte Ihnen, wenn Sie Ihre Einfahrt hinaufrollen, herzlich egal sein, denn der große Schräge kann am Ende der Aufpreisliste fast genau so viel wie ein A8 und fängt sich dazu mehr Blicke ein. Ein Blick hinter die Türen mit den rahmenlosen Scheiben offenbart, dass Audi dem A7 ein nahezu identisches Interieur spendiert wie dem konservativeren A8. Materialqualität, -verarbeitung und -anmutung sind über jede Kritik erhaben, die Ingolstädter liefern mit diesem Interieur erstklassige Arbeit ab.
A7-Luxus: Zehn Kissen massieren den Rücken
Video: Audi A7 Sportback (2018)
Audi A7: Alt gegen Neu
Das A7-Luftfahrwerk überzeugt

Die Rückleuchteneinheit zieht sich über die gesamte Breite des Hecks. Vom Auspuff ist nichts zu sehen, der endet hinter dem Stoßfänger.
Der Verkehrszeichenerkennung ist nicht zu trauen

In Sachen Qualität und Material überzeugt der A7 auf ganzer Linie. Dass hier und da Touch mechanische Tasten ersetzt, ist Gewöhnungssache.
Fazit
Der A7 kommt dem Markenoberhaupt mit einer tollen Motor-Getriebe-Fahrwerk Kombination sehr nahe. Dazu gesellen sich viele technische Feinheiten sowie die Audi-typische Liebe zum Detail, alles verpackt in einem – wie wir finden – schickeren Bleichkleid, zum deutlich günstigeren Preis. Da bleibt dem A8 eigentlich nur die Rolle der Chauffeurslimousine.
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