Audi balanced mobility
Sauber durch und durch

Mit einem Audi balanced mobility genannten Konzept will Audi CO2-neutrale Mobilität erreichen. Dazu werden Wasserstoff und Methan aus Windernergie erzeugt und sollen dann Audi-Fahrzeuge antreiben.
- Stephan Bähnisch
Autofahren ohne die Umwelt zu belasten, das ist bisher ein Traum. Selbst Elektroautos benötigen Strom, der in der Regel nicht ausschließlich CO2-neutral produziert wird. Audi will dem Problem mit einem ganzheitlichen Projekt zu Leibe rücken und stellt es in Hamburg vor. Unter der Bezeichnung Audi balanced mobility soll umweltfreundlicher Strom mit Offshore-Windrädern produziert werden, an deren Bau sich die Ingolstädter beteiligen. Mit diesem Ökostrom will Audi seine künftigen elektrisch fahrenden e-tron-Modelle produzieren und auch betreiben. Ein Teil des Windstroms soll einer Anlage zugute kommen, die per Elektrolyse Wasserstoff herstellt. Er kann künftig als Energiequelle für Brennstoffzellenfahrzeuge dienen, alternativ lässt sich aus ihm in einem weiteren Schritt Methan herstellen. Audi nennt dieses Methan e-gas, es ist chemisch mit Erdgas identisch und kann Verbrennungsmotoren antreiben. Audi wird ab 2013 Modelle mit der Bezeichnung TCNG in Serie bringen, deren vom TFSI abgeleitete Motoren mit e-gas laufen. Wird ein Überschuss des Gases produziert, soll es ins öffentliche Gasnetz eingespeist werden.
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Ein Pfeiler der Audi balanced mobility ist der A1 e-tron, der mit selbst produziertem Öko-Strom betrieben werden soll.
Bild: Hersteller
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Der Strom für Wasserstoff und e-gas kommt aus Offshore-Windanlagen, bevor er Audi-Fahrzeuge antreibt.
Bild: Hersteller
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