Die im September 2025 von Audi vorgestellte Studie Concept C sorgte für Aufsehen. Erstmals präsentierten die Ingolstädter eine neue Designsprache – und zugleich ihre Vision eines elektrischen Roadsters.
Wie das australische Magazin "GoAuto" nach einem Interview mit Audi-Chef Gernot Döllner berichtet, steht nun fest: Die Studie geht in Serie – und das bereits innerhalb der kommenden zwei Jahre.
Das Serienauto wird auf der PPE-Sport-Plattform stehen
Gerüchte über ein mögliches Aus des Projekts sind damit vom Tisch. Döllner ließ keinen Raum für Spekulationen: "Wenn wir ein neues Konzept vorstellen, wird es immer ein seriöses Produkt sein. Der erste Beweis für unsere Strategie ist das Concept C. Das haben wir letzten September vorgestellt – und innerhalb von zwei Jahren werden wir es auf den Markt bringen."
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Das Serienmodell – in der Szene bereits als indirekter TT-Nachfolger gehandelt – soll laut Döllner auf der PPE-Sport-Plattform des VW-Konzerns basieren, die auch der nächste Porsche 718 nutzt.
Den Elektro-Roadster Concept C stellte Audi im September 2025 erstmals vor – und damit auch eine neue Designsprache.
Bild: AUDI AG
Optisch wie technisch markiert das Concept C einen klaren Neustart. Schon beim ersten Check der Studie wurde deutlich, wie konsequent Audi den Richtungswechsel angeht. Die Front mit dem vertikalen Grill ("Vertical Frame") zitiert den Audi A6 der Generation C6 und verleiht dem Roadster einen markanten Auftritt. Zugleich grenzt sich das Concept C mit einem erstmals bei Audi eingesetzten elektrischen Falt-Hardtop deutlich von früheren Roadstern ab.
Im Innenraum setzt Audi auf haptische Tasten am Lenkrad und in der Mittelkonsole.
Bild: AUDI AG
Hinzu kommen klar gezeichnete, reduzierte Linien sowie eine neue Lichtsignatur mit jeweils vier Elementen vorne und hinten. Auch im Innenraum kündigt sich ein Kurswechsel an: Statt immer größerer Displays setzt Audi wieder stärker auf analoge Bedienelemente, hochwertige Materialien und ein bewusst zurückhaltendes Cockpit-Layout. Das ausfahrbare 10,4-Zoll-Display der Studie verschwindet bei Bedarf vollständig im Armaturenbrett.
Audi zeigt mit der Serienproduktion des Elektro-Roadsters, dass sie wieder sportlicher und mutiger auftreten wollen. Die Botschaft: Audi macht keine halben Sachen – und genau diese Haltung soll künftig die gesamte Modellentwicklung prägen.