Audi Q7 3.0 TDI: Kurztest
Q7 knausert beim Sprit

Mit neuer Achtstufenautomatik und neu justiertem Dieselmotor hat Audi den Verbrauch des Q7 3.0 TDI um einen Liter/100 km gesenkt. AUTO BILD ALLRAD checkt den Verbrauch des Raumwunders.
- Martin Braun
Bereits 2009 verpasste Audi seinem seit 2006 produzierten Flaggschiff Q7 eine optische Modellpflege mit aufwendig gezeichneter Leuchtengrafik rundum. Nun gibt es auch neue Technik: ein Wandler-Automatikgetriebe mit acht statt sechs Gängen, neue oder modizifierte Motoren, gesenkte Normverbräuche. Meistverkaufte Version ist nach wie vor der 3.0 TDI.
Karosserie/Qualität
Fünf Meter und neun Zentimeter – der Q7 ist wahrlich ein stattliches Automobil. Der Fahrer hat Platz, aber auch nicht mehr als etwa im kleineren Bruder Q5. Der Unterschied kommt weiter hinten: Das Raumangebot im Fond ist fürstlich, der Kofferraum riesig (775–2035 Liter), wenn auch nicht besonders hoch.
Fahrfreude/Antrieb

Fahrleistungen
Man fühlt sich immer gut motorisiert. Mehr Mumm braucht der Q7 nicht.
Fahrwerk/Sicherheit
In Fahrt fühlt sich der Q7 kompakter an, als er ist. Standfeste Bremsen und bis zu acht Airbags beruhigen.
Geländetauglichkeit
Der Achtstufenautomat erhöht die Steigleistung nicht, weil die Achsübersetzung verlängert wurde. Mit Luftfederung ist die Bodenfreiheit sehr ordentlich. Aber langer Bauch und tiefe Nase setzen früh auf.
Komfort
Die Federung ist unnötig steif, auch wenn man die aufpreispflichtige Luftfederung auf Komfort trimmt.
Preis/Kosten
Der Q7 kostet 2700 Euro mehr als der kompaktere und besser ausgestattete Touareg mit gleichem Motor. Die Q7-Vollkasko verbilligte sich etwas.
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