Audi RS2/RS4 Avant: gestern und heute
Der neue Audi RS4 tritt an

Am Red-Bull-Ring in Österreich startet der Audi RS4 in seine nun vierte Karriere. Die Aufwärmrunde führt ihn jedoch zunächst zurück in seine eigene Vergangenheit.
- Stefan Helmreich
Achtzehn Jahre sind eine lange Zeit und nach Audi-Maßstäben sogar eine Ewigkeit. Heute gehört man zur Upperclass, klimpert nur abgeklärt die Sektflöten, wenn man per Dreifachsieg Le Mans gewinnt, und findet es schlicht konsequent, 450 PS in einen Mittelklassekombi zu packen. Damals indes ist die Klientel eher Erdkundelehrer als von Welt, Rennsporttitel feiert man noch ausgelassen, und das, was heute mit Powerkombi sogar einen eigenen Namen hat, stempelt man als Flause durchgeknallter Ingenieure ab. Tatsächlich wird der RS2 nach Urquattro und dem Oberklassegrundstein V8 aber so etwas wie das endgültige Indiz dafür, dass sie es bei Audi tatsächlich ernst meinen mit der absurden Idee, zu Mercedes und BMW aufzuschließen.
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Fahrwerk, Bremse und Spiegel sind echt Porsche, den 80 Avant bringt Audi mit.
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4,9 Sekunden auf Hundert sind im Kombi auch heute noch verrückt – und inzwischen zwölf Jahre her.
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Der Achtzylinder RS 4 bremst erstmals keramisch. Die "White-Edition" läutete das Ende der Bauzeit ein.
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Trotz rund 4,72 Meter Länge verkeilt sich der RS 4 auch in engen Ecken nicht.
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