Audi S6/BMW M550i/Mercedes-AMG E 43: Test
Der M550i attackiert E 43 und S6

- Manuel Iglisch
Manchmal fällt es ja schon ein wenig schwer, die Abteilung M und ihr Aufgebot an Ausgeburten zu begreifen. Okay, über die Existenzberechtigung von M140i und M240i brauchen wir wohl kaum zu streiten. Weshalb man jedoch ausgerechnet 3er und 4er das Sportabzeichen bis heute verwehrt, wird wohl ebenso ein Geheimnis der Werkskantine bleiben wie die Tatsache, dass eine Etage darüber, also im Reigen der 5er, nun gleich zwei solcher Offerten schlummern. Neben dem M550d haben die Bayern den M550i im Angebot – und wir zwei Vergleichstestgegner: Audi S6 und Mercedes-AMG E 43.
Der Audi legt eine hohe Reife an den Tag

Oldie: Der Audi S6 ist seit über 20 Jahren der Inbegriff einer Sportlimousine – und er kann es immer noch.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Emotional passiert beim BMW einfach zu wenig

Etwas synthetisch: Der M550i zieht kräftig an, aber er koppelt seinen Fahrer auch vom Geschehen ab.
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Das Fahrwerk des E 43 ist Mercedes gut gelungen

Der E 43 überzeugt nicht nur mit Renstreckentalent, sondern auch mit blitzsauberem Abrollen.
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Wie sich die drei Sportlimousinen auf der Rennstrecke schlagen, erfahren Sie in der Bildergalerie.
Fazit
Eigentlich haben wir hier gleich zwei Sieger zu feiern. Zum einen den AMG E 43, dem es geradezu meisterhaft gelingt, alte Mercedes-Tugenden mit neuen AMG-Idealen zu kreuzen; und der so gesehen zur vielleicht besten E-Klasse überhaupt avanciert. Zum anderen den Audi, der hinter seiner makellosen Etikette ein derart burschikoses Handling verbirgt, dass uns vor der kommenden Ablösung fast schon ein wenig bammelt. Der BMW mag eine höchst souveräne Langstrecken-Limousine sein, ein M Performer ist er jedoch nicht!
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