Audi S7 Sportback gegen Porsche Panamera GTS
V8-Dynamiker im harten Zweikampf

- Stefan Helmreich
Bleiben wir gedanklich doch noch mal kurz sitzen im alten S6, stochern den Klappschlüssel ins Schloss und zünden die Erinnerungen an einen V10-Saugmotor, der das, was seine Lamborghini-Wurzeln und die 435 PS versprechen, so richtig niemals hält. Er ist viel, aber vor allem zu viel Gewicht auf der Vorderachse und dazu zu schlaff, um das geradeaus wieder wettzumachen. Zuletzt muss er sich selbst von einem nicht gerade austrainierten BMW 550i vorführen lassen. Der Neue aus dem Hause Audi ist jedenfalls ein ganz anderer Typ. Ein unbeschriebenes Blatt vielleicht, dafür unverbraucht, ungleich motivierter, moderner veranlagt, schlanker und fühlbar stärker – obwohl er das nominell eigentlich gar nicht ist. Gegenüber dem Vorgänger sinkt die Leistung sogar um 15 auf 420 PS, aus zehn werden acht Zylinder, und von 5,2 Litern bleiben lediglich vier.
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Technisch basiert der GTS auf dem 4S. Heißt: Allrad und als Herzstück ein V8-Direkteinspritzer.
Bild: Ronald Sassen
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Gegenüber der S6 Vorgängergeneration sinkt die Leistung um 15 auf 420 PS und von 5,2 Litern Hubraum bleiben vier.
Bild: Ronald Sassen
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