Audi TT Cup: Dennis Marshall
Wird er Mr. TT-Cup?

Dennis Marshall geht als Förderkandidat der Deutschen Post Speed Academy im Audi Sport TT Cup an den Start. Er ist dabei das deutsche Aushängeschild.
Bild: T. Kempe
Platz eins im Audi Sport TT Cup – für Dennis Marschall (19) nur eine Momentaufnahme. „Ich bin gelassener geworden. Egal ob gutes oder schlechtes Ergebnis, es wirft mich nicht aus der Bahn. Ich bleibe ruhig und auf mein Ziel fokussiert“, beschreibt der in Eggenstein bei Karlsruhe lebende Nachwuchsfahrer die entscheidende Veränderung im Vergleich zu seinem Debütjahr im Audi-Markenpokal, den Marschall als Dritter beendet hatte.
Der Audi Sport TT-Cup: Tracktest
Sichtbar wird diese Ausgeglichenheit vor allem im Qualifying, 2015 noch eine Schwäche des Badeners. In dieser Saison stand er bei fünf der sechs Rennen auf der Poleposition, siegte zwei Mal. „Mir sind dabei einige perfekte Runden immer hart am Limit gelungen“, freut sich Marschall über die neue Stärke.
Die will er nun in Zandvoort ausspielen. Muss er auch, immerhin stand hier Vater Thomas (52) – nach neun Titeln in fünf Markenpokalen als „Mister Markenpokal“ bekannt – schon 1984 im VW Polo Cup in der ersten Startreihe. Sein Rennen war damals aber nach einem Crash in der ersten Runde beendet ...

Dennis Marshall ist derzeit der beste Vertreter aus Deutschland
Neben dem Coaching durch das Audi-Förderprogramm kommt der angehende BWL-Student 2016 auch in den Genuss der Ausbildung durch die Speed Academy, das Nachwuchsprogramm der Deutschen Post. „Da habe ich schon jetzt viel gelernt.“ Weiter lernen und weiter siegen, so stellt sich Dennis Marschall seine nähere Zukunft im Motorsport vor. Auch in Zandvoort.
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