Bei Autokäufern, so resümiert Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer in einer Studie von CAR, Ergo und Fleetpool sowie IBM (Zeitraum: 4. Quartal 2021), herrsche in puncto E-Auto immer noch Unsicherheit. Etwa wegen der Ladeinfrastruktur, der Reichweite, wegen etwaiger Reparaturkosten oder den Wiederverkaufspreisen von Elektroautos.
Ein möglicher Ausweg: Auto-Abos, bei denen der Käufer alle Risiken abgibt und mit einer festen Monatsmiete alles außer dem genutzten Strom abdecke. Für Dudenhöffer ist das Auto-Abo "eine Win-win-Strategie".

Auto-Abos als Stimulation für den Automarkt

Durch kurze Vertragslaufzeiten zwischen 6 und 24 Monaten werde dem Kunden "zusätzlich das Risiko abgenommen, ein für ihn weniger passendes Auto langfristig nutzen zu müssen". Damit, so sein Fazit, "eignen sich Auto-Abos, den Markt für Elektroautos zu stimulieren".
Die Krux dabei: Von Auto-Abos hatte knapp die Hälfte der für die Studie Befragten noch nie etwas gehört. Bisher hatten sie ihr Fahrzeug überwiegend bar bezahlt, über eine klassische Kredit-Finanzierung oder durch einen Leasing-Vertrag erworben. Nutzer von Auto-Abos schätzen das Angebot demnach wegen seiner Unkompliziertheit, Flexibilität und dem geringen Kostenrisiko. Sie seien deutlich online-affiner.
Für sie sei der wichtigste Vertriebsweg der Online-Kanal, das persönliche Gespräch spielt bei Abo-Nutzern kaum eine Rolle. Wichtig seien ihnen digitale Services wie ein schneller Online-Vertragsabschluss, Markenvielfalt, Ersatzfahrzeug sowie Absicherung gegenüber einer Nachzahlung.
Autor: Jürgen Wolff, press-inform