E-Autos in Großserie rollen seit circa 2010 über die Straßen der Welt. 2023 wird das Model Y von Tesla zum meistverkauften Auto weltweit. Die heutigen Lithium-Ionen-Akkus gelten als moderne und etablierte Technologie auf dem Automobilmarkt. Umso erstaunter bin ich jedes Mal aufs Neue, wenn mir die Menschen, die ich bei den AUTO BILD e-Motion Days antreffe, erzählen, sie seien noch nie E-Auto gefahren.
e-Motion Days Location in Grömitz
Die Frage: "Wie ist denn die Reichweite so?", beantwortet das Team vor Ort unzählige Male
Bild: AUTO BILD / Nele Klein

Es braucht Zugang zur E-Mobilität

Die Nachfrage nach E-Autos lässt weiterhin nach. In Deutschland gingen die Neuzulassungen für E-Autos in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 um rund ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr zurück. Neben der Abschaffung der staatlichen Kaufprämien sind auch weiterhin Skepsis und Vorbehalte gegenüber der Elektromobilität Gründe für die Zahlen. Die Vermutung:
Der unkomplizierte Zugang zur E-Mobilität fehlt. Einfach mal ein E-Auto ausprobieren zu können ist essenziell, wenn man Vorbehalte abbauen und die Entwicklung für weniger Verbrenner auf den Straßen unterstützen möchte.
e-Motion Days Location in Grömitz
e-Motion Days Experte Tommy erklärt, wie man ein Elektroauto auflädt
Bild: AUTO BILD / Nele Klein

Erste Station: Grömitz

Mit der Fortsetzung unserer gemeinsamen Elektro-Roadshow mit Volkswagen möchten wir genau dies ermöglichen: Leichten Zugang zur E-Mobilität! Und das kommt bei unserer Auftaktveranstaltung im schönen Grömitz bei den Besuchern gut an. Viele Urlauber und Passanten tauschen aufgrund von grauer Wolkendecke und Regen den Strandkorb gegen eine Probefahrt im ID. 3, ID. 4, ID.5 oder ID. 7 ein. Die Freude und Begeisterung über Antrieb, Innenraum und Design ist groß.
e-Motion Days Location in Grömitz
Das Interesse an der Aktion und einer Probefahrt ist bei den Passanten in Grömitz groß. Trotz des Wetters ist die Laune äußerst positiv
Bild: AUTO BILD / Nele Klein

Mythen und Vorbehalte

Das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 15 Millionen E-Autos auf unsere Straßen zu bringen, ist weiterhin unrealistisch. Neben den hohen Anschaffungskosten sind auch die sich weiterhin hartnäckig haltenden Mythen und das Unwissen vieler Grund für die Stagnation der Mobilitätswende. E-Autos hätten viele Pannen, die Strompreise zum "Betanken" seien höher als die Kraftstoffpreise und Reichweite sowie Ladetempo seien weiterhin unzureichend für den alltäglichen Gebrauch.
Es liegt also an den Autoexperten und Herstellern der Branche, den Menschen die Ängste und Vorbehalte gegenüber der E-Mobilität zu nehmen, es braucht mehr positive Fakten und Aufklärung. Der Tipp unseres Kollegen Matthias Brügge: Fahrt ein E-Auto zur Probe. Wer das tut, wird schnell merken: Die aktuellen E-Autos sind weit besser als ihr Ruf. Und weit besser, als der Stammtisch denkt.
Hinweis
Alle weiteren Infos zur Aktion finden Sie
hier