Ein Auto fängt mit "Au" an und hört mit "O" auf. Davon kann auch Ferrari-Besitzer Jerry Mos ein Lied singen. Wie sehr sein Ferrari ihm wehgetan hat, teilte er jetzt auf Facebook mit.
Denn "während der gesamten Zeit, in der ich das Auto besaß, war immer etwas nicht in Ordnung ... immer", schrieb er. Zehn Jahre lang besaß er den Ferrari, und in der Zeit fuhr er laut eigenen Angaben nur rund 8000 Kilometer.
"Die geringe Kilometerzahl lag nicht daran, dass ich ihn nicht fahren wollte, sondern daran, dass ich nicht voraussehen konnte, was als Nächstes schiefgehen würde", schrieb er. Welches Modell er besaß, verrät er in seinem Posting übrigens nicht.

Klebrige Knöpfe

Aus "therapeutischen Gründen" postete Mos zu seinem Eintrag auch das Foto einer Rechnung über 10.000 US-Dollar, die er unter anderem für die Reparatur von klebrigen Knöpfen (ein bekanntes Ferrari-Problem) bezahlen musste.
Die Italiener berechneten für die angefallenen Arbeiten 1800 US-Dollar, die "Aufarbeitung aller Innenteile" schlug mit 7452 US-Dollar zu Buche. Doch das ist längst nicht alles.
Reparatur-Rechnung Ferrari
Diese Rechnung bekam der ehemalige Ferrari-Besitzer.
Bild: Screenshot/Facebook Mos

"Ich habe 15.000 US-Dollar für den Austausch von Keramik-Radlagern ausgegeben, 4000 US-Dollar für die Reparatur von LED-Markern, die herausfallen und so weiter und so fort", so Mos, der zudem angeblich für eine reguläre Wartung jedes Mal 1500 US-Dollar zahlen musste.

Mos zieht Konsequenzen

Doch Mos meckert nicht nur, er hat auch Konsequenzen gezogen. Seinen Ferrari hat er verkauft, jetzt fährt er eine Corvette C8. Und ist glücklich. "Ich habe andere Autos ausprobiert, und es ist einfach schwer, eine Corvette zu schlagen. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Kompliment ist oder nicht, aber GM hat wirklich einen besseren Ferrari gebaut", schrieb er.