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Polizei schlägt Ekel-Alarm! Müll versperrt Autofahrer die Sicht

Das sehen selbst Polizeibeamte selten: Ein VW Caddy war so zugemüllt, dass sie mit anpackten, um den Wagen wieder fahrtüchtig zu machen.
Bild: Polizeiinspektion Neubrandenburg
Polizei-Einsatz am Ekel-Limit! In Neubrandenburg war ein 68-Jähriger unterwegs, der seinen VW Caddy als Mülleimer benutzt hatte. Und das offenbar über Wochen. Das Resultat überraschte sogar die Beamten aus Altentreptow.
Denn laut dem Polizeibericht musste der Caddy umgehend gestoppt werden. Denn er war "augenscheinlich vollbepackt mit Müll und Unrat", sodass "die Sicht des Fahrzeugführers stark beeinträchtigt war", so die örtliche Polizeiinspektion.
"Der Fahrerbereich war zudem auch voll mit Zigarettenkippen, Zetteln, Verpackungsmaterialien und Pfandflaschen, sodass die Sichtfläche des Fahrers dadurch nur zu einem Drittel frei war", hieß es weiter. Immerhin hatte er den Fahrersitz mit Müll verschont.

Die Polizei zog das Ekel-Auto aus dem Verkehr.
Bild: dpa
Die Polizisten packten mit an, um das Auto beziehungsweise den Innenraum wieder fahrtüchtig zu machen. Drei Müllsäcke wurden mit dem Unrat aus dem Auto gefüllt, bis eine Weiterfahrt wieder möglich war.
Ekel-Fahrt mit Folgen
Die Ekel-Fahrt hat übrigens Folgen: Denn nach Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung müssen Sicht, Lenkung und die Verkehrssicherheit gewährleistet sein, was beim Caddy nicht der Fall war. Dem Fahrer drohen deshalb 80 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
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