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Mit Blaulicht und ohne Kennzeichen: Der Grund ist verrückt

Wenn sie es eilig haben, sind manchen Menschen viele Mittel recht. Ein Mann versuchte, seinen Zeitdruck auf spezielle Art und Weise zu lösen!
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Fast wäre der Plan aufgegangen! 30 Kilometer fehlten, dann wäre ein Mann am Ziel gewesen. Und das nach einer ebenso verrückten wie verbotenen Fahrt quer durch Deutschland.
Denn der 24-Jährige hatte sich einen Lastwagen mit Blaulicht auf dem Dach und ohne vorderes Nummernschild geschnappt, um von Niedersachsen rund 600 Kilometer bis nach Harburg (Landkreis Donau-Ries, Bayern) zu rasen.
Tempo 100 statt der erlaubten 60 km/h
Er war, als er auf der Bundesstraße 25 zwischen Großsorheim und Harburg angehalten wurde, mit seinem Sattelzug ca. 100 km/h unterwegs. Erlaubt waren 60 km/h.

Die Polizei staunte nicht schlecht, als sie den Lkw-Fahrer anhielt.
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Wie die Polizei mitteilte, gab der Mann an, dass er wegen einer dringenden Lieferung nach Rain unter Zeitdruck gestanden habe. Das Kennzeichen habe er abgeschraubt, um ein Knöllchen wegen Rasens zu umgehen. Mit dem Blaulicht wollte er dafür sorgen, dass er freie Fahrt hat.
Doppelte Strafe für den Lkw-Fahrer
Bitter: Der Plan ging nicht nur schief, er wird auch noch richtig teuer. Denn für ihn wird sowohl ein Bußgeld im vierstelligen Bereich als auch die Vertragsstrafe für die verspätete Lieferung fällig.
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