Stellen Sie sich vor, sie lassen Ihr Auto an, rollen los und ein lautes Geräusch von der Beifahrerseite lässt sie aufschrecken. Was machen Sie? Genau: aussteigen und nachschauen. Und da es ja oft schnell gehen muss, bleibt der Schlüssel stecken und der Motor läuft. Sind ja nur ein paar Sekunden, was soll schon passieren?
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Und dann ist das Kind auch schon fast in den Brunnen gefallen. Denn Trickdiebe haben genau darauf gehofft: auf Ihre Unaufmerksamkeit und Gedankenlosigkeit.

Der Autodiebstahl passiert in innerhalb von Sekunden

Denn während Sie zur Beifahrerseite laufen, um nach der Quelle des Geräusches zu schauen, steigt der Dieb in Ihr Auto und fährt davon. Das passiert in Sekunden. Im Normalfall sind Sie so baff, dass Sie kaum reagieren können.
Fährt man los, wird die Flasche eingeklemmt, und es entsteht ein Geräusch.
Was passiert ist? Der Dieb hat eine perfide Masche genutzt: Er hat eine Plastikflasche im Radkasten eingeklemmt. In der Hoffnung, dass sie durch das Geräusch, das durch das Losfahren erzeugt wird, genau so reagieren wie beschrieben. Und ihm so im wahrsten Sinne des Wortes die Tür öffnen für eine leichte Beute.
Dieser Trick wird bislang vor allem im Ausland genutzt, aus Deutschland sind (noch) keine Fälle bekannt. Doch Autodiebe lassen sich von Kollegen gerne inspirieren. Deshalb sollten Sie auf der Hut sein und wissen: Bei Dieben muss man mit allem rechnen, auch mit einer Wasserflasche.

Perfider Trick, simples Mittel

Was gegen solche Tricks hilft, ist denkbar simpel: Immer den Motor ausmachen und den Schlüssel mitnehmnen, wenn man das Auto verlässt. Auch wenn es nur für ein paar Sekunden ist. Noch besser: die Tür zusätzlich abschließen.
Und auch bei Keyless Go sollten Sie vorsichtig sein.

Von

Andreas Reiners