Shritt für Schritt: Monitorkopfstützen nachrüsten

Autozubehör: Monitorkopfstützen nachrüsten

Großes Kino für die Rückbank

Es gibt viele Wege, Filme im Auto zu sehen. Eine elegante Lösung sind Monitorkopfstützen. AUTO BILD hat sie selbst eingebaut.
Damit ist Ruhe auf den billigen Plätzen: Wenn "Maulwurf Grabowski" oder "Ice Age" läuft, wird selbst die längste Fahrt zum kurzweiligen Ausflug für den Nachwuchs. Um das Kino ins Auto zu holen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Option sind Tablets. Vorteil: Das Tablet ist zugleich Monitor, Filmarchiv, Spielkonsole und mit einer SIM-Karte sogar das Tor ins Internet. Nachteil: Tablets sind relativ teuer, spielen oft keine DVDs ab und müssen irgendwie befestigt werden. Dafür bietet der Zubehörhandel entsprechende Halter. Solche Lösungen funktionieren, sind aber meist etwas fummelig und störend beim Ein- und Aussteigen.
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Nicht alle Nachrüstlösungen sind elegant

Eine weitere Möglichkeit sind DVD-Player mit Monitor. Die lassen sich fest am Dachhimmel oder an den Kopfstützen befestigen. Aktuelle Geräte können auch von anderen Speicherquellen abspielen, etwa von USB-Sticks oder SD-Karten. Zusätzlich lässt sich in der Regel eine Spielkonsole anschließen. Preiswerte Geräte gibt es für unter 100 Euro. Allerdings sind von der Decke hängende Bildschirme oder am Rücksitz befestigte Monitore keine wirklich elegante Nachrüstlösung. Wie es schicker geht, zeigen Automodelle mit Monitor in den Kopfstützen. Die gibt es auch zum Nachrüsten. Wir haben uns eine einfache und mit 110 Euro sehr preiswerte Variante angeschaut.
Nachrüst-Monitore in den Kopfstützen

Tree-on-Life Universal 7-Zoll-Monitor

Heaviesk 7-Zoll-Auto-Monitor

Zukabmw Auto Kopfstützen-Monitor

SDC Kopfstützen Monitore

Odys Seal 9 tragbarer DVD-Player

Naviskauto 10,1 Zoll DVD-Player

Nikkei NPD910T - Tragbarer DVD-Player

Schick, günstig und mit gewissen Schwächen: das Set YMPA

Ist die Kopfstützenaufnahme des Sitzes zu groß, sollen die mitgelieferte Distanzhülsen Abhilfe schaffen. In unserem Fall war trotzdem das Spiel zu groß.

Das Monitor-Kopfstützen-Set YMPA besteht aus zwei Bildschirmen, zwei einfachen Fernbedienungen, Kabelbäumen und Montagematerial – eine insgesamt übersichtliche Anzahl von Teilen also. Den Kunstlederbezug gibt es in Schwarz, Grau und Beige. Der erste Eindruck ist gut: Saubere Nähte, die Vorderseite fühlt sich weich, ja sogar fast edel an. Anders ist die Haptik der Knöpfe, das Schaltgefühl wirkt mechanisch und billig. Die Kopfstütze soll bei den meisten Automodellen passen, durch das Verschieben der Holme lässt sie sich entsprechend anpassen. Die beiden Metallstangen bewegen sich beim Verschieben synchron, dadurch wird die Kopfstütze immer mittig montiert. Ist die Kopfstützenaufnahme des Sitzes zu groß? Mitgelieferte Distanzhülsen gleichen das aus. In unserem Fall war trotzdem das Spiel zu groß, sodass die Kopfstützen wackelten. Auch die Stützenarretierung hatte Probleme einzurasten. Grund: Der Durchmesser des Holms ist mit zehn Millimetern zu dünn für unseren Skoda Roomster. Das gibt Punktabzug, genau wie die Anschlussmöglichkeit über ein Cinch-Kabel. Heute ist HDMI der bessere Standard.
Bei unserem Umbauset handelt es sich um reine Monitore. Man benötigt also noch eine Abspielquelle, zum Beispiel einen DVD-Player oder eine Spielkonsole. Ärgerlich: Für das Produkt gibt es keine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE). Wer den korrekten Weg gehen möchte, muss nach der Kopfstützenmontage also zum Sachverständigen fahren – und den Umbau als Einzelabnahme eintragen lassen.

Shritt für Schritt: Monitorkopfstützen nachrüsten

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Bernd Volkens

Bernd Volkens

Fazit

Gefallen hat mir das Aussehen der Kopfstützen. Die Nachrüstlösung von YMPA saß aber leider zu wackelig in den Distanzhülsen, dazu fehlt ein Gutachten. Keine Kaufempfehlung, für mich summieren sich zu viele Nachteile.

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