Bei Geparda wird der Up zum 20-PS-Dreirad
Bis zu 110 km/h: Dieses Auto darf man ab 16 fahren

Was stimmt nicht mit diesem Up? Richtig: Er ist wie ein Dreirad aufgebaut. Mit diesem Umbau darf man den Geparda Up bereits ab 16 Jahren fahren. Die Infos.
Bild: Geparda
Autofahren ab 16? Kein Problem mit diesem Up. Geparda hat den Kleinwagen nämlich zum L5e-Fahrzeug umgebaut. Hinter dieser Kombination aus Buchstaben und Zahlen steckt die Erlaubnis, das Auto mit einem 125er Führerschein, also Klasse A1, zu fahren.
Zugegeben, dafür muss man ein paar Abstriche machen. Vor allem auf dem Datenblatt, denn der Einliter-Dreizylinder ist auf 20 PS gedrosselt. Für diese übersichtliche Leistung hat der Up-Umbau eine annehmbare Höchstgeschwindigkeit: bis zu 110 km/h sind drin. Wie lange der Geparda Up für den Standardsprint braucht, gibt der Hersteller lieber nicht an.
Geparda hat sich zwar Mühe gegeben, die Optik mit giftgrünem Lack und Zierstreifen möglichst sportlich zu halten, aber eins fällt eben doch auf. Und zwar die verkleideten Radkästen der Hinterräder. Der Up ist optisch ein Dreirad. Schuld sind die gesetzlichen Vorschriften: Nur so bekommt er die Zulassung für das Fahren unter 18 Jahren. Geparda hat das Ganze mit Zwillingsreifen hinten gelöst.

Der Up-Umbau verfügt immer über eine Klimaanlage, kommt wie jedes moderne Auto mit ESP, ABS und Airbags.
Bild: Geparda
Neuer Stabi und Eibach-Federn
Ein bisschen Rennsport-Feeling gibt's beim Fahrwerk. Das musste für den Umbau angepasst werden. Vorn hat Geparda sich für einen H&R-Stabi entschieden, hinten sind Eibach-Federn verbaut.
Up-Experten wissen bereits: Der Kleinwagen wird gar nicht mehr gebaut. Geparda kauft darum gebrauchte Autos für den Umbau. Etwa 20.000 Euro kostet der Dreirad-Up schlussendlich.
Service-Links










