Bentley Continental GT Speed/Caterham Seven 165: Test
Extremer Fahrspaß

Bissiger Zwei- gegen schwergewichtigen Viersitzer: Mit dem Caterham Seven 165 und dem Bentley Continental GT Speed auf der Rennstrecke.
Ein strahlend schöner Tag am Sachsenring Ende November 2015, die Sonne wärmt noch kräftig, doch im Schatten ist es schon recht kühl. Heute feiern wir England respektive zwei Autos von der Insel, die für sonnige Tage wie gemacht sind: Caterhams Einstiegsmodell Seven 165 und das Bentley Continental GT Speed Cabrio. Die Sonne malt hübsche Reflektionen auf das riesenhafte, im warmen Farbton "burnt orange" lackierte Bentley-Cabrio, das majestätisch in der Boxengasse steht. Doch wo ist der Caterham? Versteckt, wie ein Blick hinter den 2,5 Tonnen schweren Brocken zeigt.
Dem Fliegengewicht reichen 80 PS aus einem Dreizylinder

Absolutes Leichtgewicht: Der Caterham bringt nicht einmal eine halbe Tonne auf die Waage.
Bild: Ronald_Sassen
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Beim Bentley bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt

Von allem reichlich: Der Bentley verwöhnt mit Fahrfreude, Luxus und vor allem jeder Menge Kraft.
Bild: Ronald Sassen
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Im Bentley sitzt man dagegen recht hoch, was einfach an der schieren Höhe des Autos liegt, und fühlt sich wie auf einem Thron aus edlem Leder. Das Cockpit wirkt sehr sportlich durch die schönen Oberflächen in "dark tint"-Aluminium mit "engine spin"-Muster, die massiven Alu-Luftausströmer und der fette Automatikwählhebel wirken verschwenderisch und sportlich zugleich. Selbst bei offenem Dach hat man das Gefühl, im Auto zu sitzen, von einer Unmenge Blech schützend umgeben; ein Gefühl, das die recht hohe Fensterlinie noch unterstreicht. Alles hier ist darauf ausgelegt, ein Gefühl von Luxus, Solidität und Stil zu erzeugen, was derzeit wohl kaum einem Hersteller besser gelingt als Bentley.
Wie sich die beiden Engländer auf dem Sachsenring schlagen, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Online-Heftarchiv.
Fazit
Ein zugegeben völlig verrückter Vergleich, dessen Ergebnis niemanden ernsthaft verwundern dürfte. Bei allem Fahrspaß, den er zweifels ohne bietet, enttäuscht der Caterham mit seinen matten Bremsen. Der Bentley erstaunt dagegen, wie gekonnt er seine 2,5 Tonnen kaschiert. Zwei charakterstarke Typen, zwischen denen nicht nur preislich Welten liegen.
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