Besserer Verkehrsfluss in Städten: Projekt startet in Deutschland
Wird der Autofahrer-Traum wahr? Dieses Projekt macht Hoffnung

Wie kann der Verkehrsfluss in Städten optimiert werden? Google hat ein Pilotprojekt gestartet, an dem auch eine deutsche Stadt teilnimmt.
Bild: dpa
Es ist der Traum vieler Autofahrer! Eine grüne Welle im Stadtverkehr. Oder zumindest auf Dauer ein flüssigerer Verkehr, weniger Stop-and-go und lange Wartezeiten an roten Ampeln. Die meisten Autofahrer sind davon genervt, und die Umwelt wird dadurch auch noch belastet.
Doch Google Maps könnte nun dabei helfen, den Traum wahr werden zu lassen – die App wäre also nicht nur beliebtes und kostenloses Navigationssystem des US-Konzerns, sondern würde auch für freie Fahrt sorgen.
Möglich macht es die Tatsache, dass die App so beliebt ist und von vielen Menschen genutzt wird. Denn die hohen Nutzerzahlen liefern ziemlich verlässliche Echtzeit-Informationen zur Verkehrslage.
Pilotprojekt "Green Light"
Städte haben nun die Möglichkeit, von den Nutzerdaten zu profitieren. Im Rahmen des Projekts "Green Light" kooperiert Google mit Stadtverwaltungen weltweit, um die Verkehrsströme zu verbessern.
Städte und Regionen erhalten Zugang zu den Daten von Google Maps, die sie für die Optimierung ihrer Verkehrsströme nutzen können. Google nutzt künstliche Intelligenz, um automatisch Straßenkreuzungen innerhalb der Stadtgrenzen zu identifizieren, die Verbesserungen benötigen und bietet Ratschläge zur Anpassung der Ampelsteuerung an. Die Stadt- und Verkehrsplaner werden vom US-Unternehmen mit Daten und Empfehlungen zur Verkehrslage versorgt.
Damit sollen nicht nur die Anzahl der Stopps minimiert und der Verkehr optimiert werden, sondern parallel auch die Umwelt geschont werden. Denn mit der Optimierung können die Schadstoff-Emissionen und der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden.
Auch Hamburg mischt mit
Google zufolge sind Verkehrsstaus an Kreuzungen besonders schädlich für die Umwelt. Die Emission von Treibhausgasen ist hier bis zu 29 Mal höher als im fließenden Verkehr auf freier Strecke.
Das "Green Light" Projekt wird im Moment auf 70 Kreuzungen in 12 Städten getestet. Auch Deutschland ist dabei, in Hamburg ist das Pilotprojekt gestartet.
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