Biodiesel und Co. Anpassungen im Mai 2024
Diese Auto-Gesetze ändern sich

Aufgepasst im Mai: Biodiesel unter neuen Regeln, Bußgeldänderungen in der Schweiz und mehr Infos beim Neuwagenkauf. Alles, was Autofahrer wissen müssen!
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- Sandra Bültermann
Beim Neuwagenkauf sollen Interessierte mehr Informationen vom Händler bekommen. Und Biodiesel darf künftig mehr Abfallstoffe enthalten. Auf welche Änderungen sich Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik ab Mai 2024 außerdem einstellen müssen, erklärt Ihnen AUTO BILD.
100-prozentiger Biodiesel
Autofahrer können künftig auch Diesel tanken, der zu 100 Prozent aus Abfallstoffen wie Frittenfett hergestellt wurde. Bislang konnten sie dem herkömmlichen Diesel nur beigemischt werden.
Die Neuregelung greift voraussichtlich ab Anfang Mai. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt, ausschlaggebend ist die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.
Mehr Infos beim Neuwagenkauf
Wer einen Neuwagen kauft, bekommt vom 1. Mai an mehr Informationen beim Händler. Vorgeschrieben sind spezifische Verbrauchs- und Emissionsangaben. Auch ändert sich die Methodik für die CO2-Farbskala: Die Pkw-Einteilung erfolgt wie bisher von A (grün) bis G (rot), aber das Gewicht spielt jetzt keine Rolle mehr. Zudem ist eine Ausweisung der möglichen CO2-Kosten über zehn Jahre Pflicht.
Schweizer Strafzettel – Post aus Deutschland
Deutsche Falschparker oder Raser, die in der Schweiz ein Knöllchen bekommen, bittet vom 1. Mai an die Bundesrepublik zur Kasse. Umgekehrt lassen sich auch Schweizer Verkehrssünder leichter belangen. Die neue Regelung gilt, wenn die Geldforderung insgesamt 70 Euro beziehungsweise 80 Franken übersteigt.
Höhere Ticketsteuer
Flugreisende müssen sich auf steigende Preise einstellen. Zum 1. Mai 2024 steigt die Ticketsteuer je nach Entfernung um über 20 Prozent auf eine Spanne zwischen 15,53 und 70,83 Euro je Flugschein.
Aus für DB Streckenagent
Die Deutsche Bahn stellt ihre Smartphone-App "DB Streckenagent" am 2. Mai ein. Mit dem Angebot konnten sich Fahrgäste beispielsweise über aktuelle Störungen alarmieren lassen. Künftig soll es diese Funktion in der App DB Navigator geben.
Mehr Geld für Pflegekräfte
Beschäftigte in der Altenpflege bekommen ab dem 1. Mai mehr Geld. Der Mindestlohn pro Stunde steigt für Pflegefachkräfte auf 19,50 Euro, für qualifizierte Pflegehilfskräfte auf 16,50 Euro und für Pflegehilfskräfte auf 15,50 Euro.
Klinik-Atlas soll an den Start gehen
Voraussichtlich am 16. Mai soll der staatliche Klinik-Atlas zu Leistungsangeboten und Behandlungsqualität der Kliniken an den Start gehen. Patientinnen und Patienten sollen dann online vor einer geplanten Operation zum Beispiel nachschauen können, welches Krankenhaus den Eingriff wie häufig vorgenommen hat.
Neues Feld auf Ausweisen
Wer einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragt, findet bei der Abholung ein neues Feld darauf, welches für einen möglichen Doktortitel vorgesehen ist. Zuvor standen Titel vor dem Nachnamen, was aber ausländische Grenzbehörden irritiert hatte. Das neue Feld soll Kontrollen vereinfachen.
Neue KfW-Antragsrunde für Heizungsförderung
Ab Ende Mai können planmäßig auch Eigentümerinnen und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften Zuschüsse für einen Heizungstausch bei der Förderbank KfW beantragen. Seit Ende Februar waren zunächst die Besitzer von Einfamilienhäusern an der Reihe. Bezuschusst werden bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten für den Kauf und Einbau einer neuen, klimafreundlichen Heizung.
KI-Warnhinweise von Facebook-Konzern
Der Facebook-Konzern Meta lässt ab Mai mehr von künstlicher Intelligenz erzeugte oder manipulierte Fotos und Videos mit Warnhinweisen auf seinen Plattformen, statt sie zu löschen. Bei den Regeln geht es um Inhalte zu wichtigen Themen, die die Öffentlichkeit in die Irre führen könnten.
Neue Stimme beim Eurovision Song Contest
Fans des Eurovision Song Contests (ESC) müssen sich an eine neue Stimme gewöhnen: Der Radiomoderator Thorsten Schorn kommentiert das Finale am 11. Mai für die ARD, er folgt auf das Moderatoren-Urgestein Peter Urban. Regeländerungen sollen den Wettbewerb diesmal aufregender machen. Dabei geht es unter anderem um die Auftritte der fünf größten Geldgeber, darunter Deutschland. Die sogenannten Big Five treten auch in den beiden Halbfinalen in voller Länge live auf. Dennoch sind diese Teilnehmer weiter sicher im eigentlichen Finale. Am Finalabend werden außerdem die Telefon- und Online-Abstimmung mit Beginn des ersten Auftritts freigeschaltet, sodass man seine Stimme direkt unter dem Eindruck des Live-Erlebnisses abgeben kann. (Mit Material der dpa)
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