Tesla-Chef Elon Musk liebt Science-Fiction-Filme. Da verwundert es wenig, dass er bei der unlängst erfolgten Vorstellung seines Robotaxis Cybercab mehrfach den düsteren Streifen "Blade Runner" erwähnte, um das futuristische Gefährt in einen hollywoodreifen Kontext zu setzen.
Nicht nur während seiner Ansprache stellte Musk Bezüge zu dem Science-Fiction-Klassiker her. Auch die Kulisse des von der Produktionsfirma Warner Bros. Discovery zur Verfügung gestellten Hollywood-Studios, in dem Musk seine Show abzog, schien an die Fortsetzung "Blade Runner 2049" angelehnt zu sein. Das allerdings passt der für den Film verantwortlichen Produktionsfirma Alcon Entertainment überhaupt nicht.

Unerlaubte Nutzung von Filmszenen

Wie die Website "The Hollywood Reporter" berichtet, hat das Unternehmen unlängst Klage gegen Tesla eingereicht –wegen Urheberrechtsverletzung und vorgetäuschter Unterstützung. Der Vorwurf: Der Autobauer habe Standbilder aus "Blade Runner 2049" verwendet und mit einem KI-Bildgenerator bearbeitet, um sie als Kulisse für Teslas Werbe-Event zu nutzen, nachdem Alcon eine entsprechende Anfrage von Warner Bros. abgelehnt hatte.
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Zwar besitze Warner als Verleger des Films eingeschränkte Rechte an Ausschnitten aus dem Streifen, nicht jedoch zu dem von Tesla eingesetzten Werbezweck. Alcon fordert laut Bericht eine Schadensersatzzahlung in unbekannter Höhe sowie ein Verbot für Tesla, das aufgezeichnete Werbematerial zum Cybercab weiterzuverbreiten.

Alcon distanziert sich von Elon Musk

Hintergrund der Klage ist laut Alcorn, dass sich das Unternehmen klar von Elon Musk distanzieren möchte. Die Firma will demnach nicht, dass "Blade Runner 2049" mit Musks extremen politischen und sozialen Ansichten in Verbindung gebracht wird. In der Anklageschrift erklärt Alcon, dass jede Marke, die eine Partnerschaft mit Tesla eingehe, das "hochgradig politisierte, kapriziöse und willkürliche Gebaren" von Elon Musk berücksichtigen müsse, das nicht selten in Hassrede und Hetze umschlage. Das Unternehmen lehnt eine Assoziation mit Tesla daher streng ab.
Elon Musk betätigt sich seit geraumer Zeit als Wahlkampfunterstützer des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und hetzte in der Vergangenheit mehrfach gegen Juden und die Transgender-Bewegung, obwohl er selbst eine transsexuelle Tochter hat.