Bei einer Qualitätsprüfung hatte BMW festgestellt, dass einer oder beide der vorderen Sicherheitsgurte im BMW 1er (F70) fehlerhaft produziert worden sein könnten. "Es besteht die Möglichkeit, dass in einer Aufprall- oder Unfallsituation die Rückhaltefunktion nachgibt und nicht den erforderlichen Schutz bietet. Dies kann zu einem erhöhten Verletzungsrisiko führen", heißt es in einem offiziellen Statement des Herstellers.
BMW reagiert mit einem Rückruf und Auslieferungsstopp für betroffene Modelle. Ein Unfall sei in diesem Zusammenhang bislang nicht bekannt.

Rückruf und Auslieferungsstopp: Diese Autos sind betroffen

Die Maßnahme bezieht sich auf den BMW 1er der Generation F70, die seit Oktober 2024 auf dem Markt ist. Laut BMW betrifft die Aktion 2366 Fahrzeuge, die in Deutschland bereits unterwegs sind oder kurz vor der Auslieferung stehen. Die Auslieferungen werden zunächst gestoppt, die Übergabe erfolgt erst, wenn die betroffenen Teile überprüft und gegebenenfalls ersetzt sind.

Das müssen BMW-Kunden jetzt tun

BMW wird alle betroffenen Halter direkt informieren, appelliert aber auch an die Kundschaft, den Rückruf möglichst schnell abarbeiten zu lassen. Es seien genügend Ersatzteile vorhanden.
Der Austausch der Sicherheitsgurte erfolgt kostenfrei in den Vertragswerkstätten. Laut BMW dürfen die Fahrzeuge bis zum Austausch weiter gefahren werden, da auf den vorderen Plätzen auch Schutz durch Airbags bestehe. Wer wissen möchte, ob sein Auto von einem Rückruf betroffen ist, kann sich in der Datenbank des Herstellers informieren.