BMW ist seit Jahrzehnten auf dem Gebiet des Leichtbaus aktiv und hat gerade in seinen Rennwagen als Innovationsträger oftmals neue Materialien eingeführt, die später in Großserienfahrzeugen zum Einsatz kamen. Über seinen Venture-Fonds BMW iVentures investiert der bayrische Autobauer jetzt in das Schweizer Unternehmen Bcomp, einen der führenden Hersteller von Leichtbau-Verbundwerkstoffen aus Naturfasern.
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Insbesondere für Sportversionen und Rennfahrfahrzeuge verspricht sich BMW von der Zusammenarbeit neue Ansätze, doch auch die Serienfahrzeuge der Zukunft sollen mit Hilfe von Bcomp-Wissen nachhaltiger werden. Gleichzeitig wird die seit drei Jahren bestehende Motorsport-Partnerschaft ausgebaut und Bcomp wird offizieller Partner beim Einsatz des neuen BMW M4 GT4.
BMW M4 GT4
Innovationsmotor Rennsport: Beim neuen BMW M4 GT4 ist der Schweizer Werkstoffspezialist Bcomp Entwicklungspartner.
"Nachhaltigkeit im Produkt gewinnt auch im Motorsport zunehmend an Bedeutung. Wir freuen uns daher, mit Bcomp als offiziellem BMW M Motorsport Partner für die Ausstattung des BMW M4 GT4 zusammenzuarbeiten", sagt Franciscus van Meel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH.
Erste innovativen Lösungen von Bcomp kamen bereits 2019 bei den Formel-E-Rennwagen von BMW zum Einsatz. Mit einer Kühlwelle aus Flachs war der elektrische iFE.20 der erste Rennwagen mit Teilen aus nachwachsenden Pflanzenfasern. Weitere Naturfaser-Verbundstoffe von Bcomp konnten in den vergangenen Jahren in DTM-Rennwagen von BMW Module aus karbonfaserverstärktem Kunststoff ersetzen.

Natur dient als Vorbild für 3D-Strukturen

Inspiriert von natürlichen Blattadern sorgt die von Bcomp entwickelte Verstärkungslösung an verschiedenen Komponenten des Fahrzeugs für maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht, indem sie eine 3D-Struktur auf einer Seite eines dünnwandigen Schalenelements erzeugt. Dies ermöglicht die Verwendung von weniger Material und eine Verringerung von Gewicht, Kosten und Verbrauchsmaterialien in der Produktion.

Die CO2-Emissionen sinken enorm

Andere von den Schweizer Ingenieuren entwickelte Verstärkungen weisen eine sichtbare Schicht aus Flachsfasern auf, die das herkömmliche Deckmaterial CO2-neutral ersetzen. So können bis zu 70 Prozent des in Innenverkleidungen eingesetzten Kunststoffs eingespart werden, die CO2-Emissionen in der Produktion reduzieren ich um bis zu 60 Prozent.
Fahrzeugteile aus Pflanzenfasern
Nachhaltige Komponenten: Sichtbare Flachsfasern können das bisher verwendete Deckmaterial komplett ersetzen.
"Um CO2-Emissionen für die gesamte Fahrzeugflotte zu reduzieren, hat die BMW Group nicht nur die Nutzungsphase im Blick, sondern achtet bereits bei der Herstellung auf energiesparende Prozesse. Eine innovative Materialauswahl und -zusammenstellung ist dabei ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zur Klimaneutralität", erklärt Florian Preuß, BMW Group Bereichsleiter Entwicklung Gesamtfahrzeug.

Von

Patrick Solberg