BMW R 100 R (1992): getunter Café Bobber von Chopwerk

Der vielleicht heißeste Umbau einer gebrauchten BMW R 100 R

Die Motorradwerkstatt "Chopwerk" aus Friesland hat aus einer gebrauchten BMW R 100 R aus dem Jahr 1992 diesen bildschönen Bobber gebaut. AUTO BILD hat alle Infos!
Stilvolle Umbauten älterer Motorräder liegen im Trend. Als technische Basis sind vor allem klassische BMWs beliebt. Wer so ein cooles Retro-Bike haben möchte, der könnte sich an "Chopwerk" wenden: In der Motorradwerkstatt aus Friesland entstand dieser bildschöne, schwarz-weiße Café Bobber im Auftrag von Jens Föhl aus Oldenburg, dem Veranstalter eines Biker-Events in Niedersachsen.
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Die Maschine baut auf einer BMW R 100 R aus dem Jahr 1992 auf. BMW hatte den Tourer R 100 R von 1991 bis 1996 im Programm. Sein 980 Kubikzentimeter großer Zweizylinder-Boxer leistet 60 PS. Ein Fünfganggetriebe, eine Einscheiben-Trockenkupplung, eine Kardanwelle und ein Umlenkgetriebe treiben das Hinterrad an. Vollgetankt wiegt die R 100 R 218 Kilogramm. Gemütlich gefahren bringt sie es auf 200 bis 250 Kilometer Reichweite.

Von der "gerupften" Gebrauchtmaschine zum Schmuckstück

Jan vom "Chopwerk" hat viel Arbeit in die BMW gesteckt, um sie in dieses Schmuckstück zu verwandeln.

Der Besitzer hatte seine BMW R 100 R nach eigenen Angaben bereits ordentlich "gerupft", als er sie dem Chopwerk zum Umbau übergab. Vorne hatte die BMW ein anderes Schutzblech, dazu war das Heck gekürzt und das Nummernschild an die Seite des Rads verlegt worden. Jan Hamerski, Chef vom Chopwerk, dachte den Umbau trotzdem noch einmal vollkommen neu. Im Mittelpunkt stand neben dem stilvollen Auftritt vor allem die Fahrbarkeit, und zwar speziell angepasst an das Fahrverhalten und die Physiognomie des Eigners. Dafür überarbeitete das Chopwerk Rahmen und Fahrwerk umfassend. Aber auch darüber hinaus blieb während der Transformation zum Café Bobber kein Teil an seinem Platz, alles wurde mindestens einmal angefasst. So wurden mechanisch wichtige Teile wie das Lenkkopflager getauscht. Die Beleuchtung und große Teile der Elektrik ersetzte das Chopwerk durch modernere Komponenten. Der formschöne Endschalldämpfer von Hattech wurde mithilfe von handgefertigten Teilen an den Bobber angepasst. Tachoeinheit und Elektronikbox stammen von Racetronics, die besonders hochwertige Motorradteile produzieren.

Auf den ersten Blick unerwartete Detaillösungen

Wer im Detail hinsieht, der erkennt viel Spannendes. Der Tank etwa stammt aus dem Hause Honda.

Der gelernte Zweiradmechaniker Jan Hamerski hat sich auf heiße Umbauten wie den von Jens Föhls BMW spezialisiert. Dazu gehört neben viel Fachwissen auch eine gehörige Portion Kreativität. Die können Fans der Basis-Maschine zum Beispiel am bemerkenswert schlanken Tank erkennen. Der stammt von Honda und passt deutlich besser zur filigranen Linie des Bobbers als das originale Teil. Auch an anderer Stelle hat sich Hamerski in Japan bedient. Das Zündschloss spendete eine Honda Four, der Hauptbremszylinder stammt von einer Suzuki GSX-R. Ein Preis lässt sich nur schwer beziffern, weil das Basismotorrad und die Anforderungen des Fahrers immer unterschiedlich sind. Jedoch sollte ein Interessent für einen Café Bobber wie diesen knapp 20.000 Euro kalkulieren. Motorrad-Insidern könnte der Name Jens Föhl bekannt sein. Der Niedersachse veranstaltet das Wheels & Wake-Festival im Beachclub Nethen an der A 29 zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven. Beim "Wheels & Wake" treffen sich Enthusiasten umgebauter Motorrad-Klassiker. Das nächste "Wheels & Wake"-Festival findet nach Stand der Dinge am 5. und 6. September 2020 statt, allerdings möglicherweise mit einer beschränkten Teilnehmerzahl.
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