BMW R nineT Urban G/S: Kurzvorstellung

Neuauflage einer legendären BMW-Enduro

Die BMW R nineT Urban G/S lässt die Dakar-Seriensiegerin BMW R 80 G/S neu aufleben. Die Maschine überzeugt mit ihrem Design und den technischen Daten!
Die 50 PS starke R 80 G/S (1980 bis 1987) war für BMW Motorrad ein Meilenstein. Sie war die erste Enduro mit mehr als einem Zylinder, die erste Reiseenduro und die erste Serien-BMW mit Einarmschwinge. Außerdem gewann sie 1981 und 1983 bis 1985 die Motorradwertung der Rallye Paris-Dakar, zwei Mal mit der Motorradlegende Hubert Auriol im Sattel. Das ruft geradezu nach einer Hommage. Die heißt nun BMW R nineT Urban G/S.
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Genau genommen handelt es sich bei der R nineT Urban G/S "nur" um eine aufgehübschte R nineT Scrambler. Doch das Paket ist BMW wirklich gut gelungen.

Urban G/S: ein Motorrad zum Herzeigen

Die Farben der Großmutter stehen der Urban G/S richtig gut. Die Stollenreifen gibt's ohne Aufpreis.

Der Look der so bedeutenden Vorfahrin ließ sich offensichtlich ganz leicht auf die BMW R nineT übertragen. Das hohe vordere Schutzblech, die Lampenmaske mit Windschild, und den Tank lackiert BMW in Weiß. Dazu hat die Urban G/S blaue Sticker am Tank und die klassische rote Sitzbank, die auch die R 80 G/S schon hatte. Die Fußrasten und der stählerne Bremshebel stammen aus der Enduro-Welt und sollen laut BMW untermauern, dass die Urban G/S auch für unbefestigte Wege taugt. Deshalb bieten die Bayern optional unter anderem Speichenfelgen und Stollenreifen, einen Motorschutz aus Aluminium und Handschützer aus Kunststoff für den Lenker an. Der Blick ins Datenblatt offenbart Bekanntes – klar, die R nineT Urban G/S greift voll auf den Baukasten der Modellreihe zurück. Deshalb holt ihr Zweizylinder-Boxer aus seinen 1170 Kubikzentimetern Hubraum 110 PS und 116 Nm maximales Drehmoment. Das liegt bei 6000 Umdrehungen pro Minute an. BMW beziffert die Höchstgeschwindigkeit mit 217 km/h. Das ist ein ansehnlicher, aber fürs Nutzerprofil der anvisierten Kundschaft vermutlich eher theoretischer Wert.

Auch beim Fahrverhalten orientiert sie sich an der Legende

Die Urban G/S ist keine harte Enduro, sie meistert den einen oder anderen schlechten Weg aber problemlos.

Hardenduro-Fahrer rümpfen möglicherweise die Nase, wenn sie lesen, dass die Urban G/S auf der R nineT basiert, weil die schöne BMW damit nicht als reinrassige Geländemaschine durchgeht. Doch auch hier orientiert sie sich an ihrem historischen Vorbild. Die R 80 G/S basierte ebenfalls grob auf einer BMW für die Straße und bekam von zeitgenössischen Testern nicht nur viel Lob angesichts des robusten Boxers und der gelungenen Abstimmung, sondern auch einiges an Kritik für ihr nur begrenztes Offroad-Können. Den kritischen Stimmen lässt sich entgegenhalten, dass die Urban G/S mit ihren 221 Kilo Gewicht auf dem Motocross-Gelände vermutlich fehl am Platz wäre. Dorthin will die BMW aber auch nicht. Zunächst möchte sie auf der Promenade gut aussehen. Das schafft sie. Und dann will sie ihre Fahrer gemütlich boxernd von A nach B bringen. Die Sitzposition auf den von BMW Motorrad gelieferten Fotos deutet darauf hin, dass die Urban G/S auch das kann. Man muss sie sich nur leisten können: Die Bayern rufen für die trendige BMW R nineT Urban G/S mindestens 13.250 Euro auf.

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