BMW-Vergleich – Auto gegen Motorrad
Fahrspaß satt

Wer Freude am Fahren sucht, kann bei BMW fündig werden. Nicht nur bei den Autos, auch bei den Motorrädern. Ein Vergleich auf zwei und vier Rädern.
Da sind sie wieder, die schon berühmt berüchtigten Äpfel und Birnen. Jene eigentlich unvergleichlichen Dinge, die zu vergleichen aber gerade so besonders reizvoll erscheint. Schon allein deshalb, weil ungewöhnliche Vergleichstest-Teilnehmer auch ungewöhnliche Ergebnisse versprechen. In diesem Fall trifft es BMW. Neben den japanischen Marken Honda und Suzuki einer der wenigen Autobauer, der neben den Vierrad-Versionen auch Zweiräder im Angebot führt. Mit der neuen G-650-X-Reihe parkt sogar gleich ein dreifaches Motorrad-Flöttchen in der BMW-Preisliste. Mit gleicher Technik, aber unterschiedlicher Auslegung treten die Versionen Moto, Country und Challenge gegen ihre Blech-Brüder mit jeweils strammen 218 PS an. So begegnet die Moto auf der Straße dem 325i mit neuem Dreiliter-Reihensechser. Etwas rustikaler und mit der Lizenz fürs leichte Gelände ausgestattet, treffen sich Country und 325xi irgendwo zwischen Asphalt und Schotterpiste. Die Challenge versucht, den X3 2.5si schließlich zu einer echten Offroad-Tour zu überreden. Ob das klappt und was die drei ungleichen BMW-Pärchen sonst noch so erlebt haben, verraten wir Ihnen hier. Und das alles ohne Punkte, aber mit viel Spaß an der Sache.
Die heißen Asphalthobel: 325i gegen G 650 X Moto

Bild: Toni Bader
Die braven Alleskönner: 325xi gegen X Country

Bild: Toni Bader
Die rustikalen Kletterer: X3 gegen X Challenge
Wer schon als Kind nicht gern im Matsch gespielt hat und immer saubere Klamotten trug, muss hier nicht weiterlesen. Zumindest auf der Zweirad-Seite wird es jetzt richtig dreckig. Die Challenge wühlt sich dank 29 Zentimeter Bodenfreiheit sowie schnuckeliger Luftfederung mit 25 Zentimeter Federweg hinten auch durch grobes Terrain, kostet mit 8200 Euro aber auch keine Kleinigkeit. Den Fahrerkreis begrenzen zudem die üppigen 93 Zentimeter Sitzhöhe, doch dafür räubert die Cross-Kiste noch motiviert durchs Unterholz, wenn der X3 schon längst alle viere von sich gestreckt hat. Das Sport-SUV wurde eindeutig nur für seichte Abwege und nicht fürs große Abenteuer gebaut, erweist sich im Vergleich zur rauen Challenge aber auch als echter Komfort-König. Und der spielt nun mal nicht im Schlamm.
Fazit von AUTO BILD-Redateur Gerald Czajka

Bild: Toni Bader
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