Es hätte alles so schön werden können: BMW liefert ab 2012 einen 1,6-Liter-Turbomotor für eine Baureihe von Saab. Dies sah der Vertrag zwischen den beiden Autobauern vor, bei dessen Unterzeichenung im September 2010 (Foto: die Saab-Chefs Jan Ake Jonsson und Victor Muller sowie BMW-Marketingleiter Ian Robertson) noch gegenseitige Loblieder gesungen wurden. Nach dem Niedergang von Saab endet die beschlossene Kooperation vor Gericht: BMW verlangt von den Schweden die Zahlung von 2,6 Millionen Euro für Motoren und Entwicklung.

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Unklar ist, ob die von BMW verklagte Saab Automobile Parts der richtige Adressat für die Klage ist, weil manche Ersatzteile auch an andere Tochterfirmen der Saab-Gruppe geliefert wurden.

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