Brabus 750 Bodo Buschmann Edition "1 of 25", Mercedes-AMG SL 63
Brabus-Sondermodell des Mercedes-AMG SL mit 750 PS
Bild: AUTO BILD
1977 wurde Brabus von Bodo Buschmann und Klaus Brackmann gegründet, aus deren Nachnamen sich auch der Firmenname der Tuning-Schmiede ableitet. Später zog sich Brackmann aus der Firma zurück und Buschmann leitete sie seither.
Zu den Highlights des Tuners zählte dabei immer der Mercedes SL. Aus dem wurde in den 1990ern der Brabus 7.3 S mit 582 PS und 772 Nm Drehmoment. Mit dem Brabus 750 Bodo Buschmann Edition lebt die Legende jetzt wieder neu auf.
Basis für das Sondermodell ist – wie soll's auch anders sein – der aktuelle Mercedes-AMG SL 63. Wie für Brabus üblich steht auch beim SL viel Leistung ganz weit oben im Lastenheft. Für die Extra-Power sorgt ein Performance-Upgrade, der Vierliter-V8 mit Biturbo-Aufladung bekommt einen größeren Verdichter und maximalen Ladedruck von 1,7 Bar. Das Ergebnis sind 750 PS (552 kW) und 900 Nm maximales Drehmoment. Der Brabus 7.3 S hatte noch einen Zwölfzylinder unter der Haube.

Viel Carbon und die seitlichen, größeren Lüftungsöffnungen im Panamericana-Grill lassen den Brabus brachialer wirken.
Bild: Brabus
Die Mehrleistung macht sich natürlich auch in der Beschleunigung bemerkbar. Mit 3,3 Sekunden auf Tempo 100 unterbietet der Brabus die Serien-Zeit des Mercedes-AMG SL 63 um 0,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch bei 315 km/h begrenzt.

Die fetten Dreispeichen-Felgen lehnen sich an den SL 7.3 an, vorne in 21 und hinten in 22 Zoll.
Bild: Brabus
Von der Leistung zum Blechkleid, hier punktet die Bodo Buschmann Edition mit einem Brabus-Bodykit mit viel Sichtcarbon. Beginnend mit der Front, die neben den großen unteren Lufteinlässen und einer Frontspoilerlippe auch zwei Atemöffnungen innerhalb des Panamericana-Grills bekommen hat. Diese sind erst mal nichts Neues, doch waren diese Öffnungen bisher den 900er-Versionen von Brabus vorbehalten.
Seitlich sind's vor allem die Felgen, die Blicke auf sich ziehen. Nicht etwa, weil 21 Zoll vorne und 22 Zoll auf der Hinterachse verbaut sind, besonders die Dreispeichen-Optik sticht sofort ins Auge. Ein Sportfahrwerk sorgt bringt den SL dem Boden etwas näher.
Viel Leder und Carbon im Innenraum
Am Heck geht's gewohnt sportlich zu, auch hier lässt sich in keinem Fall die Verwendung von Kohlefaser vermissen. Gleich im unteren Bereich prangt ein großer Heckdiffusor, darin eingefasst ist die Sportabgasanlage mit den vier Endrohren. Zudem gibt's eine Abrisskante auf der Heckklappe und zahlreiche Brabus-Logos rundum.

Mehr Klang gibt's dank einer neuen Abgasanlage, dazu kommt ein großer Heckdiffusor.
Bild: Brabus
Qualitativ aufgewertet wurde auch der Innenraum, wo wie üblich jede Menge Leder zum Einsatz kommt, auch in den Fußräumen. Dabei sind die Sitzflächen sowie Türtafeln mit Ziernähten in Rautensteppung versehen, die Seitenwangen der Sitze haben ein Sitzmuster mit einer "77" eingeprägt, was für das Gründungsjahr des Bottroper Herstellers steht. Die zweite Sieben ist dabei gespiegelt.

Viel Leder im Innenraum in Rautensteppung, seitlich an den Sitzen ist eine "77" eingeprägt.
Bild: Brabus
Die Zierelemente sind typischerweise in Carbon gehalten, neben der Mittelkonsole umfassen die Carbon-Umfänge auch die untere Lenkradspeiche. Insgesamt wird außen wie innen mit wenig Kontrast gearbeitet, sowohl der Lack als auch die Lederausstattung in Schwarz gehalten.
Wer einen Brabus 750 Bodo Buschmann Edition sein Eigen nennen möchte, muss sich aber ranhalten. Nur 25 Exemplare des Roadsters wird Brabus an Kunden verkaufen. Neben etwas Glück braucht man auch ein großes Portemonnaie, denn der Benz wird für 400.435 Euro verkauft (in Deutschland inklusive Steuern). Der Basis-SL steht ab 194.535 Euro beim Händler, der Umbau kostet also mehr als 200.000 Euro.
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