Brandgefahr: Hyundai ruft fast alle Inster in Deutschland zurück
Hyundai Inster: Tausende Elektroautos müssen sofort zum Service

Rückruf für den Hyundai Inster: Weltweit müssen mehr als 40.000 Exemplare des beliebten Elektro-Kleinstwagens in die Werkstatt.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Hyundai startet eine umfangreiche Rückrufaktion für den Elektro-Kleinstwagen Inster. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) müssen weltweit 40.045 Fahrzeuge, davon 14.610 in Deutschland, in die Werkstatt. Grund ist ein mögliches Problem im Thermo-Management, das im schlimmsten Fall zu einem Fahrzeugbrand führen kann.
Betroffen sind Inster, die zwischen dem 14. Februar 2024 und dem 14. April 2026 produziert wurden. Damit dürfte der Rückruf einen Großteil der bislang in Deutschland verkauften Fahrzeuge erfassen.
Rückruf Hyundai Inster: Batterie ist nicht das Problem
Laut KBA kann eine Beschädigung im Inneren des Dreiwege-Ventils dazu führen, dass Kühlmittel austritt. Gelangt dieses an elektrische Bauteile, drohen Kurzschlüsse; im schlimmsten Fall besteht Brandgefahr. Personen- oder Sachschäden sind bislang nicht bekannt.

Betroffen sind Inster, die zwischen dem 14. Februar 2024 und dem 14. April 2026 produziert wurden.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
In der Werkstatt wird das betroffene Bauteil kostenlos gegen eine überarbeitete Version ersetzt. Auch Steckverbindungen werden bei Bedarf überprüft und ausgetauscht.
Fast jeder Inster in Deutschland betroffen
Der Umfang der Aktion ist beachtlich. Nach KBA-Zulassungszahlen wurden seit dem Marktstart Ende 2024 bis einschließlich Juni 2026 insgesamt gut 17.000 Hyundai Inster in Deutschland neu zugelassen. Mit 14.610 betroffenen Fahrzeugen wird wohl ein Großteil aller bislang verkauften Exemplare in die Werkstatt müssen.
Hyundai wird die Halter direkt anschreiben. Anschließend können sie einen Termin bei einem Vertragspartner vereinbaren. Der Hersteller führt die Maßnahme unter dem Rückrufcode 61D127.
Eine Stellungnahme von Hyundai Deutschland lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vor. AUTO BILD hat den Hersteller um eine Einschätzung gebeten.
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