Dank Internet und diverser Video-Portale lachte die halbe Welt über die Kamikazefahrt eines Bugatti-Fahrers. Der Pechvogel hatte sich dabei filmen lassen, als er seinen 1001 PS starken und 1,3 Millionen Euro teuren Supersportler Ende 2009 auf gerader Strecke in einem See versenkte. Jetzt nimmt die Unfallfahrt eine überraschende Wende: Crashpilot Andy Lee House aus Texas drohen bis zu 20 Jahre Haft, weil er seine Versicherung betrügen wollte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass House den Boliden mit Absicht in den Golf von Texas gefahren hat. Der Mann kaufte den Veyron für mehr als eine Millionen Dollar, versicherte das edle Stück aber mit 2,2 Millionen Dollar. Sein Plan sei es mutmaßlich gewesen, die Versicherungssumme zu kassieren, berichtet die "Lufkin Daily News" aus dem Gerichtssaal.

Alles spricht gegen den Verdächtigen

Bugatti-Crash in Texas 2009
Eben noch auf der geraden Straße, versinkt der Veyron mit einem Mega-Platsch im Wasser.
Der Angeklagte habe nach dem Crash den Unfallort fluchtartig verlassen, damit der Bugatti auch garantiert genug Seewasser schluckte, um danach als Totalschaden zu gelten. In einer früheren Vernehmung hatte der Verdächtigte angegeben, er sei massiv von Moskitos malträtiert worden und sei deshalb nicht sofort zum Unfallfahrzeug zurückgekehrt. Außerdem habe der mutmaßliche Versicherungsbetrüger zuvor einen Mann damit beauftragt, den Bugatti zu stehlen und verschwinden zu lassen. Noch ist House nicht verurteilt, seine Chancen auf den Knast sind allerdings hoch.

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