Wer sich einen Supersportwagen in die Garage stellt, der wird damit rechnen müssen, dass Reparaturen, Wartung und Unterhaltung ganz schön ins Geld gehen.

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Bugatti Veyron


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Besonders teuer wird es, wenn das Auto auf den Namen Bugatti Veyron hört. Das exklusive Hypercar mit bis zu 1200 PS kostete neu rund 1,4 Millionen Euro und wurde nur 450 Mal gebaut. Doch rund 13.000 Euro für eine Reparatur eines kleinen Kippschalters zu verlangen, klingt nach Abzocke. Und zwar nach Premium-Abzocke. So geschehen in Großbritannien.
Bugatti Veyron 16.4
Ein absolutes Traumauto. Doch im Frühjahr 2015 wurde die Produktion des Supersportlers eingestellt.
Bild: Lena Barthelmess

Auto mit den höchsten Unterhaltskosten

In einem kürzlich erschienenen Interview erzählt der Veyron-Besitzer Carl Hartley über seine Story. Der Betreiber des Supersportwagen-Händlers "Tom Hartley Cars" mit Hauptsitz nahe Birmingham antwortet auf die Frage, welches Auto die höchsten Unterhaltskosten verursache, mit Bugatti. Er erklärt, dass man als Bugatti-Besitzer pro Jahr mit umgerechnet rund 117.000 Euro an Unterhaltskosten rechnen müsse – wobei jeder Service umgerechnet schon rund 35.000 Euro kosten würde.
Carl Hartley
Carl Hartley gilt als Großbritanniens führender Händler im Bereich Luxus- und Supersportwagen.
Bild: Carl Hartley / Instagram

Premium-Abzocke

Doch bei einer Sache schlackerte auch Hartley mit den Ohren: Als er bemerkte, dass ein Schalter zur Einstellung der Seitenspiegel etwas zu viel Spiel hatte, wandte er sich an eine Bugatti. Dort verlangte man für eine Reparatur sage und schreibe 11.400 Britische Pfund, was umgerechnet circa 13.000 Euro entspricht!

DIY als Lösung

Das war Hartley dann doch too much. Also schnappte er sich einen Freund mit Formel-1-Erfahrung, um dem Fehler auf die Schliche zu kommen. Mit Erfolg: Die beiden fanden mit etwas Mühe heraus, dass ein kleines Teil, das auch in verschiedenen VW-Modellen wie dem Transporter verbaut wird, ausgetauscht werden muss. Kostenpunkt: gerade einmal etwas mehr als ein Euro! Nach 20 Minuten war die Reparatur erledigt – und Hartleys Freund verlangte für seine Hilfe nicht einen einzigen Cent. DIY at its best!