Cadillac CTS: Test
Ein Typ mit Ecken und Kanten

Cadillac tritt mit dem CTS gegen den BMW 5er an – und macht vieles anders als die Bayern. Wir haben die amerikanische Oberklasse getestet.
Bild: Toni Bader
- Stefan Voswinkel
Nein, erfolgreich ist Cadillac bei uns nicht. Ganze 38 Autos konnten die Amerikaner im ersten Halbjahr laut Kraftfahrt- Bundesamt in Deutschland verkaufen. Da wird selbst die ewig kriselnde Marke Lancia mit 711 verkauften Wagen zum Massenhersteller. Caddy-Bestseller war mit sechs Zulassungen die Oberklasse-Limousine CTS.
Der Marshmallow-Komfort früherer Jahre ist weg

Vergleichsweise straff: Der Cadillac CTS wurde auf der Nordschleife Richtung Sport abgestimmt.
Bild: Toni Bader
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Ja, der Trend zum Downsizing ist auch in Amerika angekommen. Und so müssen dem Cadillac zwei Liter Hubraum für 276 PS reichen. Auch wenn der CTS sparsamer fährt als seine Vorgänger, der Testverbrauch von 10,4 Litern ist hoch. Ein BMW 528i (245 PS) braucht rund zwei Liter weniger. Auch der CTS-Preis ist eine stolze Ansage: 49.900 Euro – 1650 Euro mehr als für den 528i. Vielleicht ist das ja der Grund, warum nicht mehr Deutsche auf den Amerikaner abfahren.
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