Chevrolet G20 "Viper Van": Tuning
Chevy-Van mit Monster-V10 heizt ordentlich ein
Bild: AUTO BILD/Sebastian Friemel
Große, kastige Vans wie diesen Chevrolet G20 kennen wir bereits aus Film-Klassikern wie "das A-Team" (in der Filmreihe handelt es sich aber um einen GMC Vandura). Dieses Modell wurde 1983 erstmals zugelassen und hat in der Zwischenzeit einiges an Tuning erfahren, wurde auch schon einige Male in TV-Shows oder bei YouTube gezeigt.
Dicker V10 aus der Dodge Viper im Chevrolet
Aber der Reihe nach, derartige Familien-Autos aus den Staaten sind ja von Beginn an nicht gerade mit kleinen Aggregaten ausgestattet, so auch dieser: Ursprünglich arbeitete ein Fünfliter-V8 unter der Haube des Chevy, der später von seinem Besitzer gegen einen Big-Block-V8 mit 7,4 Litern Hubraum getauscht wurde.

Äußerlich relativ unscheinbar: Nur die Mischbereifund mit 18 Zoll vorne und 20 Zoll hinten verraten den Van als getunt.
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Doch damit noch nicht genug: Vor einigen Jahren hat sein Besitzer ihm den V10-Motor mit acht Litern Hubraum aus der Dodge Viper in den Motorraum gepackt – der größte Serien-V10, der jemals in einem Zehnzylinder verbaut wurde. Passend dazu hat ihn der Besitzer einfach "Viper Van" getauft.
Freiliegender Motor und Turbo-Aufladung
Das krasseste daran dürfte wohl die Tatsache sein, dass der Motor völlig frei in den Innenraum ragt. Kein Wunder, der ursprüngliche Motorraum wird wohl kaum für die Abmessungen des mächtigen V10 gereicht haben. Auf eine Abdeckung wurde verzichtet – es könnte also sehr warm werden.

Nicht bis zum Ende: Die fette Abgasanlage des Amis endet einfach unter der Rücksitzbank.
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Aber reichte die Serienleistung dem Tuner aus? Nein: Denn wo andere aufhören würden, fängt er erst richtig an. Allein die ersten Motoren der frühen Viper (gebaut zwischen 1992 und 2002) sind mit bis zu 476 PS nicht gerade schwach auf der Brust, der G20 Chevy sollte aber mehr Leistung bekommen. Viel mehr Leistung.

Wartungsfreundlich, aber thermisch probelmatisch: Die Mittelkonsole besteht aus dem V10-Motor.
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Über 1000 PS im Chevrolet G20
Die Zutaten dafür sind eine Biturbo-Aufladung im Unterboden sowie eine direkt unterhalb der Rücksitzbank endende Abgasanlage. Damit bringt es das PS-Monster auf sage und schreibe 1046 PS und ein maximales Drehmoment von 1419 Newtonmeter. Geschaltet wird über ein mechanisches Gestänge manuell durch sechs Gänge.

Immerhin: Trotz des martialischen Antriebs können fünf Personen im Chevy sitzen.
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Für den nötigen Restkomfort sorgen zwei Recaro-Sportsitze vorne und eine sehr bequem anmutende 3er-Sitzbank in Reihe zwei. Angesichts der brutalen Abgasanlage und dem freiliegenden Motor dürfte das für den Alltag aber nicht relevant sein, eine Zulassung ist zumindest auf für den deutschen Straßenverkehr eher unwahrscheinlich.
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