Keine Angst vor den Drohgebärden der großen deutschen Hersteller: China Automobile Deutschland GmbH (CAD) wird den ersten Auftritt auf der 62. IAA (13. bis 23. September) wie geplant durchziehen. BMW hatte angedroht, gegen den Importeur von China-Autos zu klagen, falls dieser das Modell CEO (angebliche X5-Kopie) ausstellen werden. "Wir werden uns durch die aktuelle Kampagne und die versuchte Vorverurteilung durch große Automobilwerke nicht von unserem Weg abbringen lassen, den deutschen Kunden den Zugang zu modernen, praktischen und preisgünstigen Fahrzeugen chinesischer Produktion zu ermöglichen", erklärte Karl Schlössl, Geschäftsführer von CAD. Man habe bei mehreren Diplom-Designern, Künstlern, Architekten und unabhängigen Fahrzeughändlern bezüglich des "Plagiatsvorwurfs" nachgefragt, keiner von ihnen sehe CEO als Kopie des X5 von BMW an. Das SUV laufe seit Jahren schon in Russland, Rumänien, Kasachstan, Ukraine, Italien und vielen anderen Ländern dieser Welt – und das ohne Beanstandung von BMW.