Chrysler Lancia Delta auf der Detroit Auto Show 2010
Das zweite Gesicht des Lancia Delta

Die Ehe zwischen Chrysler und Fiat trägt erste Früchte. Die Amerikaner bauen künftig nicht nur italienische Triebwerke, sondern zeigen in Detroit auch einen Lancia Delta im Chrysler-Look. Serienfertigung ungewiss.
- Jochen Knecht
Die Wirtschaftskrise hat uns nicht nur die Abwrackprämie beschert und die Amerikaner ein paar Automarken gekostet, sondern auch Fiat und Chrysler vor dem Traualtar zusammengeführt. Keine Hochzeit im Himmel. Eher eine Vernunftehe. Und doch überaus fruchtbar. Gegenseitig prüfen Strategen und Ingenieure aktuell, mit welchen Plattformen und Konzepten des Partners man eigene Schwächen ausgleichen könnte. Fiat ist scharf auf die Heckantriebs-Kompetenz der Amerikaner, Chrysler braucht dringend kompakte Fahrzeuge. Wobei "kompakt" jenseits des großen Teichs etwas anderes bedeutet, als in Europa. Kein Problem, schließlich hat Fiat-Tochter Lancia ein Fahrzeug im Angebot, das fürs europäische Verständnis von Kompaktheit deutlich zu groß ist – und damit genau zur amerikanischen Kompaktklasse passt: den Lancia Delta.

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