Citroën C5: Gebrauchtwagen-Test
Zwischen Luxus und Legende

Der C5 ist kein normaler Gebrauchtwagen: Als Letzter mit der berühmten Hydropneumatik wird er zu einem Meilenstein in der Citroën-Historie. Ein Treffen mit großen Vorbildern.
Nach dem Motorstart haben die Fahrer großer Citroën alle das Gleiche im Blick: Die große "Stop"-Lampe, die tiefrot vor einem Losfahren mahnt. Dass sich niemand daran stört, liegt daran, dass sie nicht vor einer angezogenen Handbremse oder gar einem technischen Defekt warnt, sondern nur das Fahrzeugniveau erreicht werden muss. Schnaufend pumpen sich Front und Heck auf Normalniveau. Die Lampe erlischt, es geht los.
Beim Familientreffen ist der C5 die graue Maus

Zwischen 1955 und 1975 entstand die "Göttin" DS. Das Design mit den abgedeckten hinteren Rädern ist einzigartig.
Bild: Thomas Ruddies
Die Hydropneumatik ist bald Geschichte

Von 2005 bis 2012 gönnte sich Citroën das Luxusmodell C6. Zum Schluss nur noch mit dem 241 PS starken Dreiliter-Sechszylinder-Diesel.
Bild: Thomas Ruddies
Überblick: Alle Infos zum Citroën C5
Beim TÜV rangiert der C5 im hinteren Mittelfeld

Schon seit 2008 bieten die Franzosen den C5 bei uns an. Die Limousine ist die Ausnahme, die meisten Kunden bevorzugen den Kombi.
Bild: Thomas Ruddies
Was beim AUTO BILD-Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim gebrauchten Citroën C5 außerdem achten sollten, erfahren Sie oben in der Bildergalerie.
Fazit
Der C5 der zweiten Generation bietet viel Platz, Komfort und – wenn er aus pflegender Hand stammt – überschaubare Risiken. Das Ganze zum kleinen Preis. Ihn als kommenden Klassiker zu sehen, verlangt dagegen Fantasie. Gerade im Vergleich mit den extrovertierten Markenbrüdern C6 und DS wirkt er ziemlich blass.
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